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Global Graphics stellt neue Hybridraster für den Flexodruck vor

Rastertyp Harlequin Cross Modulated diente als Entwicklungsgrundlage
 

Mit den "Bump-Up-Curves" in den neuen Harlequin-Rastern sollen Druckvorstufendienstleister weiche Farbverläufe sogar in "Hey-Key-Bildern" erzielen können.

Global Graphics hat eine neue Reihe von Hybridrastern vorgestellt, die bei Flexodruck-Aufträgen für eine bessere Qualität sorgen sollen. Nach Aussage des Entwicklers ermöglichen es die Flexo-Raster, in den Bildlichtern – beispielsweise bei annähernd weißen Farbtönen oder Hautfarben – eine hohe Qualität mit weichen Farbverläufen zu erzielen. Als Grundlage für die Entwicklung nutzte das Harlequin-Produktteam den Rastertyp Harlequin Cross Modulated.

„Der Druckvorstufenbediener erhält damit eine Auswahlmöglichkeit; er kann für den jeweiligen Auftrag genau die richtigen Instrumente einsetzen“, erklärt Martin Bailey, Chief Technology Officer von Global Graphics. „Um Spitzenqualität zu erreichen, müssen vielfältige Rasterauflösungen, Rasterweiten und Punktgrößen zur Verfügung stehen, damit unterschiedliche Grafikobjekte bestmöglich reproduziert werden.“

Daher wurde laut Bailey die Zahl der bei Harlequin verfügbaren Raster erhöht und ein Mechanismus für die automatische Auswahl der Kalibrierung bei den jeweiligen Rastern hinzugefügt. Damit sollen Druckvorstufenbediener nun auch die Möglichkeit haben, die Kurven im Bereich der Lichter zu erhöhen, um die mangelnde Klarheit der Darstellung von annähernd weißen Farbtönen beim Flexodruck auszugleichen. So sollen sich selbst bei High-Key-Bildern weiche Verläufe ausgeben lassen.

Harlequin Cross Modulated Flexo (HXMFlexo) kommt in Kombination mit den neuesten Ausgaben des Harlequin RIP zum Einsatz. Crossmodulierte Raster erzeugen laut Global Graphics glatte, ruhige Volltonflächen unter Beibehaltung feiner Details in Lichtern und Tiefen. Raster sollen mit höheren Lineaturen gedruckt werden können als bei normalen Zuverlässigkeitsanforderungen möglich, und Bilder seien besonders konturenscharf. Auch gängige Druckprobleme wie sichtbare Rosetten und Moiré-Effekte sollen sich mit den Rastern überwinden lassen.
Bereits im September 2014 hatten Global Graphics und ThermoFlexX die gemeinsame Entwicklung eines Hybridrasters für ThermoFlexX-Belichter angekündigt.

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