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Global Graphics veröffentlicht Version 4 des Harlequin Digital RIPs

Neue Farb-Werkzeuge und mehr Geschwindigkeit für den Harlequin Host Renderer
 

Harlequin Host Renderer v4: zahlreiche neue In-RIP-Features für den Produktions-Digitaldruck.

Global Graphics hat vor wenigen Tagen eine neue Ausgabe seines Harlequin Digital RIPs auf den Markt gebracht. In der Version 4 des Harlequin Host Renderer, der bei führenden Digitaldruckmaschinen am Markt eingesetzt wird, kommen neue Farb-Werkzeuge zum Einsatz, zum Beispiel ein Kalibrations-Support. Mit Harlequin Set Gold greift das Digital RIP auf ein Dienstprogramm zurück, das für die Voreinstellung der Graubalance sowie Farbverbrauchsbegrenzung vor der Farbprofilierung sorgt.

Der Harlequin Host Renderer wurde entwickelt, um die gewaltigen Datenmengen, die ein digitaler Druckjob typischerweise aufwirft, verrechnen zu können – egal, ob es sich dabei um Live-Transparenzen in Fotobüchern oder den noch viel größeren Berg an variablen Daten bei personalisierten Direct Mails oder Transaktionsdrucksachen handelt. Er beinhaltet das Tool Harlequin Varidata, das sowohl die Bearbeitungszeit von PDF/VT-Dateien als auch normaler PDFs mit variablen Daten beschleunigt.
Laut Global Graphics setzt Harlequin Host Renderer 4 die aktuelle Entwicklung fort, die Kosten eines Digital Frontends zu reduzieren, indem man die Leistung, die jeder Prozessor erreichen kann, heraufsetzt. Auch die Infrastruktur rund um das Farbmanagement innerhalb des RIPs wurde ausgebaut, um die Nachfrage nach mehr Farbübereinstimmung und größerem Farbraum bei gleichzeitig sinkendem Farbverbrauch zu erfüllen.

Die neuen Features des Harlequin Host Renderer umfassen laut Global Graphics Verbesserungen in den Bereichen

Farbe:

  • Das Dienstprogramm Harlequin Set Gold kann in der Version 4 genutzt werden, um eine Druckmaschine für die Profilierung vorzubereiten (indem man die Graubalance und das Farbverbrauchslimit festlegt)
  • Version 4 kann nun vorkomprimierte, nichtgerasterte Daten mit einer Datentiefe von 10 und 12 Bit ausgeben. Artefakte werden minimal gehalten, speziell wenn die abschließende Kalibrierung nach dem RIP durchgeführt werden muss
  • Kalibrations-Datensätze können nun installiert werden, indem Messdaten in verschiedenste Messsysteme eingespeist werden; der Druckmaschinenlieferant muss nicht länger Kompensationskurven vorberechnen

Leistung:

  • Dateien mit erheblicher Live-PDF-Transparenz können noch schneller bearbeitet werden
  • Raster-Zwischenspeicher für wiederbenutzte Teilseiten können jetzt zwischen RIPs aufgeteilt werden, wenn Harlequin Varidata im „External Mode“ eingesetzt wird. Dies erhöht die Geschwindigkeit von PDF/VT und anderen variablen Druckjobs noch mehr

Sicherheit:

  • Verbesserte Robustheit in Multi-RIP- und und Multi-Server-Umgebungen

Workflow-Integration:

  • Die Version 4 des Harlequin Host Renderer kann dafür eingesetzt werden, um Voransichten und Thumbnails für Web-to-Print und Workflow-Benutzeroberfächen zu generieren

Größere Plattform-Unterstützung:

  • Die Version 4 des Harlequin Host Renderer unterstützt nun Windows 8, Windows Server 2012 und Red Hat Enterprise Server 6.2 Linux 

Das Harlequin Digital RIP treibt die Digitaldruckmaschinen von HP Indigo sowie die Hochgeschwindigkeits-Rollendigitaldrucksysteme der T-Serie über die HP Smartstream Production Pro, Ultra oder Elite Print Server an.

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