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Gmund-Papiermaschine bekommt neue Walzen

Verbesserung der Nasspartie
 

Durch neue Walzen soll bei der Papiermaschine aus dem Jahr 1883 die Nasspartie verbessert werden.

Die älteste, noch in Deutschland produzierende Papiermaschine wird modernisiert. Die Maschine der Büttenpapierfabrik Gmund erhält neue Walzen. Diese dienen laut Hersteller der Verbesserung der Nasspartie und damit einer besseren Verteilung der Papiermasse.

„Wir verbessern unsere Maschinen stetig und können somit ihre Effizienz und Effektivität erweitern", erklärt Geschäftsführer Florian Kohler, der das Unternehmen in der 4. Generation leitet. Die Maschine laufe bereits seit über 125 Jahren. Installiert wurde sie 1883 und ist auch heute noch im Einsatz. Im 19. Jahrhundert wurden darauf beispielsweise Papiere für das bayerische Königshaus produziert, im 20. Jahrhundert Papiere für das Regierungshaus in Abu Dhabi und 2013 Einladungskarten aus 100 % Baumwolle für die Filmfestspiele in Cannes.

Die Maschine läuft langsamer als eine herkömmliche, moderne Papiermaschine. Für die Anforderungen der Büttenpapierfabrk Gmund und deren Produkte ist dieser Umstand allerdings ideal. Nach Angaben des Unternehmens wird jeder Bogen zusätzlich von Hand geprüft, bevor er – weltweit – ausgeliefert wird. Die Gmund-Papiere werden in der Regel für Unternehmensbroschüren, Verpackungen für die Kosmetik- oder Lebensmittelindustrie, Einladungskarten oder Geschäftsausstattungen eingesetzt.

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