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Großformatdruck: Swiss-Q-Print stellt die Nyala 2 vor

UV-Inkjetdrucker bietet 25 Prozent größeren Vakuumtisch bei gleicher Gesamtgröße wie das Vorgängermodell Nyala
 

Die Nyala 2 von Swiss-Q-Print feierte auf der Fespa Digital Premiere.

Der Schweizer Druckmaschinenhersteller Swiss-Q-Print hat auf der Fespa Digital sein Portfolio an Inkjet-Großformatdruckern um die Nyala 2 erweitert. Obwohl der neue Flachbettdrucker die gleiche Gesamtgröße wie das Vorgängermodell Nyala besitzt, ist der Drucktisch der Nyala 2 mit 3,2 x 2 m um 25 Prozent größer. Die Leistung ist mit bis zu 206 m²/h im schnellsten und 32 m²/h im Fine-Art-Druckmodus angegeben.

Die Nyala 2 basiert auf der piezo-elektrischen Drop-on-Demand-Technologie und arbeitet mit variablen Tröpfchengrößen zwischen 9 und 42 Picolitern. Die adressierbare Druckauflösung liegt laut Swiss-Q-Print bei 360 bis 1080 dpi – die visuelle Auflösung ist mit bis zu 2160 dpi angegeben. Mit maximal 18 Druckköpfen stellt die Nyala 2 bis zu neun Tintenkanäle zur Verfügung, die mit CMYK, Light-Farben, Weiss, Effektlack und Spotfarben befüllt werden können. Die UV-härtenden Tinten sind nach Aussage des Herstellers VOC-frei. Sie sollen auf Acryl, Alu-Verbundplatten, Holz, Planen, Polyester, Polykarbonat, Polystyrol, (Hartschaum) PVC, Vinylfolien, Weichschaumplatten und einer Vielzahl weiterer Medien haften. Geeignete Materialien können laut Swiss-Q-Print nach dem Druck ohne Weissbruch der Farbe verformt werden.

Nyala 2: Vom Flachbettdrucker zum Rollendrucker

Mit Hilfe der Rollenoption kann die Nyala 2 auch als Rollendrucksystem eingesetzt werden. Unterstützt werden bis zu 3,2 m breite Rollen mit einem maximalen Gesamtgewicht von 18 kg und 36 cm Durchmesser. Im Flachbettmodus – für maximal 3,2 m x 4 m und bis zu 50 mmm starke Platten – verfügt die Nyala 2 ebenso wie ihr Vorgänger über die Tandem-Funktion für den Non-Stop-Druck. Grundlage dafür ist der zweigeteilte Vakuumtisch: während auf der einen Seite gedruckt wird, kann die andere Seite bereits neu beladen – oder bei "kleineren" Aufträgen abgeschaltet werden. 

Das neu lancierte Maschinenmodell steht im Swiss-Q-Print-Werk in der Schweiz und bald auch bei der Hälfte der Vertriebspartner in 23 Ländern für Vorführungen bereit, so der Hersteller.

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