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HP stellt digitales Bogendrucksystem im Format 53 x 75 cm vor

Andere Indigo-Systeme werden schneller
HP Indigo 10000

Das neue HP Indigo 10000 Bogendrucksystem im Format 53 x 75 cm kann vierfarbig pro Stunde bis zu 3.450 Bogen bedrucken.

HP hat heute morgen bei einer Pressekonferenz in Tel Aviv (Israel) zehn neue bzw. weiterentwickelte Digitaldrucksysteme vorgestellt, darunter das erste HP Indigo-Drucksystem im B2-Format – die HP Indigo 10000 Digital Press.

Das Bogendrucksystem mit einem maximalen Bogenformat von 53 x 75 cm kann maximal 3.450 Bögen pro Stunde vollfarbig mit bis zu sieben Farben drucken. Mit dem sogenannten EPM-Modus, bei dem vollfarbig mit nur drei Farben gedruckt wird, kann die Geschwindigkeit auf bis zu 4.600 Bögen pro Stunde erhöht werden.

Außerdem wird es zwei weitere Modelle dieser Baureihe geben: Die HP Indigo 20000 Digital Press ist ein Endlosdrucksystem für flexible Verpackungen. Es bedruckt Filme von bis zu 10 Mikron mit einem Druckbereich von 73,6 x 110 cm. Das System wird mit einer Inline-Grundierungseinheit ausgestattet. Die HP Indigo 30000 Digital Press ist ein Bogendrucksystem für den Faltschachteldruck, das mit einer Inline-Grundierungseinheit Bedruckstoffe bis zu 600 Mikron Dicke unterstützt.

33 Prozent schneller

Außerdem stellte HP Weiterentwicklungen seiner anderen Indigo-Bogendrucksysteme vor. Das neue "Flaggschiff", die HP Indigo 7600 Digital Press soll nun 160 Seiten pro Minute im EPM-Modus drucken können, eine 33-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorgängermodell.

Andere Neuentwicklungen, die HP präsentierte, sind die automatische Erkennung von Druckabweichungen in Echtzeit, spezielle Effekte für hochwertige Anwendungen wie erhabener Druck und Textureffekte, die Prägen simulieren, sowie eine "helle schwarze Farbe" für verbesserte fotografische Monochrombilder.

Zu den neuen Lösungen für die Automatisierung des "Inline- und Nearline-Finishings" gehört speziell für die HP Indigo 10000 entwickelte Finishing-Ausrüstung von Horizon und MBO.

Zu den neuen Workflow-Lösungen zählen unter anderem das HP Smartstream Production Center zum Verwalten großer Jobvolumina und umfangreicher Produktionsprozesse sowie aktualisierte Versionen von HP Smartstream Production Pro DFE und HP Smartstream Director.

HP hat zudem vier HP Indigo Preferred Media-Partner-Verträge mit Sappi, Avery Dennison, Mitsubishi und ArjoWiggins Graphics abgeschlossen und erweitert dadurch das Angebot auf über 3.000 zertifizierte Bedruckstofftypen für HP Indigo-Drucksysteme,

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Leserkommentare (4)

Sascha | Freitag, 16. März 2012 17:56:02

Guten Ansatz - Leider am Ende verzittert

Die 30000 soll für Faltschachteldruck geeignet sein. Leider sid die angegebenen 600µ viel zu wenig. Viele Materialien sind dicker. Schade - für Kleinserien hätte Indigo endlich mal eine Alternative werden können.

Guter Ansatz - leider daneben.

F.Borch | Mittwoch, 14. März 2012 20:56:01

Digitaldruck

Das ist der Trend! Meiner Meinung nach wird sich der Bereich der kleinen und auch mitteleren Auflagen in den Digitaldruck verlagern. Mittelfristig wird hier der Offsetdruck die Ausnahme bilden. Die Drupa wird diese Tendenz zeigen !

M. Clasen | Dienstag, 13. März 2012 19:36:01

Digitaldruck

Nicht nur für die Maschinenhersteller wird es eng werden, sondern auch für den ein oder anderen Offsetdrucker. Ich denke, dass auf kurz oder lang der 50x70 Bereich in den Digitaldruck abwandern wird. Die Auflagen werden kleiner - große Auflagen laufen auf großformatigen Maschinen.

Für den ein oder anderen Offsetdrucker wird sich die Frage stellen: Soll man als mittelständische Druckerei im 50x70 Format noch in neue Offsetmaschinen investieren, oder lieber gleich eine Digitaldruckmaschine in dem Format anschaffen.

Ein Wahnsinn, welche Umbrüche unser "Handwerk" schon druchmachen musste und vermutlich noch durchmachen wird! Es wird interessant!

Th. Buchwieser | Dienstag, 13. März 2012 12:36:02

Neue grosse Digitaldruckmaschine 50x70Cm zur DRUPA

Durch den ständigen Wandel und durch die Weiterentwicklung wird sich in diesem Formatbereich weltweit der gesamte Druckbereich durch die auf der DRUPA ausgestellten Maschinen ändern. Diese Bekanntmachung ist so wie ich es vermute nur die Spitze des Eisbergs. Für einige Offsetdruckmaschinenhersteller und deren Mitarbeiter wird es eng werden.
Einerseits schade, aber es geht irgendwie weiter. Allerdings jetzt mit großen Schritten.

Tu. Buchwieser

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