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Heidelberg: Drop-on-Demand-Drucksystem für Smart Labels und mehr

Drucksystemanbieter demonstriert das Inkjet-System Linoprint L für den klein- und mittelauflagigen Etikettendruck
 

Durch den modularen Aufbau der Software können an die Linoprint L für spezielle, farbkritische Druckanwendungen verschiedene DFEs (Digital Front Ends) unterschiedlicher Prepress-Programme angekoppelt werden.

Lösungen für den digitalen Verpackungsdruck will die Heidelberger Druckmaschinen AG zur Fachpack (Halle 7, Stand 7-623), die vom 25. bis 27. September in Nürnberg stattfindet, in den Fokus ihrer Präsentation stellen.

Für den digitalen Vollfarbdruck von Etiketten, Blistern und Folien zeigt Heidelberg das modulare Digitaldrucksystem Linoprint L. Bei der Heidelberg Linoprint L handelt es sich um ein Inkjet-Drop-on-Demand-System für den wirtschaftlichen und anspruchsvollen Druck kleiner bis mittlerer Etiketten- und Folien-Auflagen sowie Anwendungen mit variablen Inhalten. Das vormals als ITS600 bekannte und vom Digitaldruckspezialisten CSAT konzipierte Modell – Heidelberg hatte CSAT im Jahre 2011 übernommenen – ist kompakt und gekapselt. Es soll die strengen Richtlinien zur Qualitätssicherung von pharmazeutischen Produktionsabläufen und -umgebungen erfüllen. Anwender verfügen damit auch über eine Lösung, mit der sich Applikationen wie zum Beispiel Smart Labels, Sicherheitsdruck oder nachverfolgbare Etiketten realisieren lassen sollen.

Die Drucke werden mittels UV-LED-Verfahrens schonend und energiesparend getrocknet, so der Hersteller. Mit Geschwindigkeiten von max. 48 m/min und einer Auflösung von physikalischen 600 x 600 dpi verfügt die Linoprint L über einen hohen Durchsatz. Das Drucksystem unterstützt eine breit gefächerte Palette verschiedener Druckmaterialien und gestattet damit vielfältige Anwendungen, so zum Beispiel hochwertige Commodity-Etiketten, Versandetiketten, Etiketten für Fahrzeuge, elektronische und technische Etiketten, Industrieetiketten, Regaletiketten, Beschriftungen auf Folien, Tickets und Formularen. Dabei können sowohl Papier, Kunststoff, Folien als auch spezielle Bedruckstoffe eingesetzt werden. 
Gedruckt werden vier Farben (CMYK) mit einer Zwischentrockung (Pinning). Die Modularität des Systems ermöglicht auf Anfrage auch weitere Kombinationen, wie zum Beispiel eine Sechsfarb-(Hexachrom-) Konfiguration. Das Drucksystem verwendet breite und leistungsfähige Druckkopfmodule, mit denen verschiedene Druckbreiten mit wenigen Einzelköpfen und eine hohe Effizienz realisiert werden können, wie Heidelberg betont. Daraus resultiert ein geringerer Tintenverbrauch und eine hohe Zuverlässigkeit im gesamten Druckprozess. 

Das Digitaldrucksystem Linoprint L kann sowohl eigenständig (Standalone), oder auf Wunsch auch nahtlos (Nearline) in die jeweilige Produktionsumgebung eingebunden und mit einer digitalen Laserstanze kombiniert werden.

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