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Heidelberg: Mehr als 750 Maschinen aus chinesischer Produktion verkauft

Baureihen Speedmaster SM 52 Vierfarben, Speedmaster SM 74-4 mit Hochausleger und Speedmaster CD 102
 

An seinem Standort Qinqpu bei Shanghai montiert Heidelberg mittlerweile auf einer Produktionsfläche von rund 45.000 m2 Standardoffsetdruckmaschinen und Falzmaschinen.

China ist inzwischen zum größten Einzelmarkt für die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) geworden. Basis dafür ist der im Jahre 2005 errichtete Heidelberg-Standort im chinesischen Qingpu (bei Shanghai). Jetzt meldete der Hersteller, dass seit Gründung des Werkes über 750 Maschinen der Baureihen Speedmaster SM 52 Vierfarben, Speedmaster SM 74-4 mit Hochausleger und der Speedmaster CD 102 verkauft worden seien.

In Qinqpu montiert Heidelberg mittlerweile auf einer Produktionsfläche von rund 45.000 m2 Standardoffsetdruckmaschinen und Falzmaschinen. Hier will man das große Potenzial des chinesischen Markts erschließen, der inzwischen eine herausragende Stellung für die Heidelberger einnimmt.

Von den über 750 Maschinen aus chinesischer Heidelberg-Produktion – Speedmaster SM 52 Vierfarben, Speedmaster SM 74-4 mit Hochausleger und Speedmaster CD 102 – ging im Januar dieses Jahres die 100. Maschine Speedmaster CD 102 an einen chinesischen Kunden, wie Heidelberg berichtet. Weiterhin seien über 700 Falzmaschinen KHC 66 und 78 aus lokaler Produktion in chinesischen Druckereien installiert worden. Zunehmend liefere der Standort Qingpu auch Standardmaschinen im Format 35 x 50 und 50 x 70 cm sowie Falzmaschinen in die Wachstumsregionen Asien/Pazifik sowie nach Südafrika aus. Die Exportquote liege hier bei rund zehn Prozent und werde weiter ausgebaut. Etliche Maschinen der Baureihen Speedmaster SM 74-4-Hochausleger und SM 52-4 gingen in die Länder Australien, Indien, Indonesien, Japan, Malaysia, Thailand und Singapur, so der Hersteller. 

„Mittlerweile stammt jede dritte von Heidelberg in China verkaufte Maschine aus unserer Produktion in Qingpu", wird Stephan Plenz, Vorstand von Heidelberg für den Bereich Equipment, zitiert. Plenz sieht dort eine wachsende Exportrate und betont, dass Heidelberg „das hohe Potenzial in den Schwellenländern weiter ausschöpfen“ wolle.

Der Standort Qingpu ist vollständig in den Heidelberg-Werksverbund der deutschen Standorte Wiesloch-Walldorf, Amstetten, Brandenburg, Leipzig und Ludwigsburg sowie Nové Mesto in der Slowakei integriert. Heidelberg ist der einzige der europäischen und japanischen Druckmaschinenproduzenten, der in China eine eigene Produktion betreibt. Inzwischen sind nahezu 500 Mitarbeiter am chinesischen Standort beschäftigt, die momentan pro Jahr rund 1000 Druckwerke über alle Baureihen fertigen. Die Zahl 750 verkaufte Druckmaschinen kommt dadurch zustande, dass am Anfang nur die kleinformatigen Maschinen in Qingpu produziert wurden. Einige Zeit später wurde die Produktion der Mittelformat-Maschinen und später dann die der Maschinen im 3B-Format aufgenommen.

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