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Heidelberg: Neuer JDF-basierender Prepress-Workflow

»Prinect Printready System« für die vernetzte Druckerei

Auf der Graphexpo, die vom 6. bis 9. Oktober 2002 in Chicago stattfindet, stellt Heidelberg erstmals die neue, vollständig auf dem Job Definition Format (JDF) basierende Workflowlösung »Prinect Printready System« vor, die sämtliche Prozesse der Druckvorstufe in einem frei konfigurierbaren, digitalen Workflow übernehmen und somit komplett automatisieren soll. Das modular aufgebaute System ermöglicht durch den durchgängigen Einsatz von JDF die Anbindung aller Prozessschritte wie Import, Vorbereitung, Ausschießen und Proof einer Druckerei sowie die Integration von Kunden und die Einbindung in vor- und nachgelagerte administrative Prozesse. Das im Baukastenprinzip mit offener Schnittstelle angelegte »Printready« lässt sich durch einzelne Komponenten jederzeit erweitern, ein »Component-Self-Installer« erkennt neu hinzugefügte Module, zum Beispiel ein Trapping-Modul für automatisches Überfüllen, selbständig und integriert sie automatisch in das Gesamtsystem. »Printready« arbeitet mit einer Verteilung der Softwarekomponenten innerhalb einer Client/Server-Architektur, um so in weiteren Grenzen skalierbar zu sein. Die einzelnen Arbeitsplätze sind über eine Schnittstelle mit dem Server verbunden und können auf alle Bereiche des Workflow-Managements zugreifen, Jobs neu anlegen und laufende Jobs überwachen. Die JDF-fähige Software-RIP-Lösung »Metadimension« stellt innerhalb des Printready-Workflows die Schnittstelle zu Proofer, Computer-to-Film und Computer-to-Plate dar. Weitere Werkzeuge sind unter anderem das Acrobat- Plug-In »Color Management-Editor« und die Auschießsoftware Signastation 8.0. Die System- und Datensicherheit des Workflows gewährleistet ein automatisches Backup- und Archivierungsfunktion. Fällt der Server aus, stellt ein spezielles Sicherheits-Konzept die Plattenausgabe über Metadimension sicher und eine integrierte Archivierungs-Funktion?schließlich speichert alle angefallenen Jobdaten automatisch. Die zusätzliche Einbindung eines Content-Management-Systems ist für das nächste Jahr geplant. Wann das System erhältlich ist, hat Heidelberg noch nicht mitgeteilt.
Lesen Sie mehr darüber in der Oktober-Ausgabe der PUBLISHING PRAXIS, die am 20. September erscheint. Auf Seite 47 verrät PUBLISHING PRAXIS-Autor und PDF-Experte Bernd Zipper seinen ersten Eindruck von »Printready«. Im DEUTSCHEN DRUCKER (Ausgabe 38, Seite 17) nimmt der bekannte Fachautor Kurt K. Wolf das neue Heidelberg-Produkt unter die Lupe.

Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com

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