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Heidelberg: Prinect ermöglicht jetzt vollständige Workflow-Integration der Weiterverarbeitung

Prinect Postpress Manager soll zur Drupa 2008 kommen

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) will auf der Drupa 2008 mit Prinect die vollständige Integration der Weiterverarbeitung in den Gesamtworkflow einer Druckerei zeigen. Damit komplettiert der Hersteller das Angebot zur JDF (Job Definition Format)-basierten Prozessintegration. Der Prinect Postpress Manager ergänzt damit die von Heidelberg auf der Ipex 2006 vorgestellten Integrationsmodule Prinect Integration System und Prinect Pressroom Manager.
»Die Einbeziehung der Weiterverarbeitung in einen integrierten Gesamtworkflow zur Drupa 2008 wird Druckereien in die Lage versetzen, weitere umfangreiche Produktivitätspotenziale zu erschließen. Druckaufträge lassen sich dann über die gesamte Wertschöpfungsstrecke einer Druckerei automatisiert steuern, ohne unnötigen Zeitverlust abwickeln, leicht wiederholen und exakt vor- bzw. nachkalkulieren«, so Dr. Jürgen Rautert, Vorstand Produkte und Technik bei Heidelberg, über die wesentlichen Kriterien einer ganzheitlichen Prozessintegration auf Basis von Prinect.
Der Prinect Postpress Manager ermöglicht über eine JDF-Schnittstelle die Online-Anbindung der Weiterverarbeitungsmaschinen von Heidelberg und damit einen bidirektionalen Datenaustausch mit dem Management-Informationssystem (MIS) einer Druckerei: und zwar der Falzmaschinen der TH/KH-Baureihe, der Sammelhefter ab dem Modell Stitchmaster ST 350, des Klebinders Eurobind 4000 sowie der Stanz- und Faltschachtelklebemaschinen vom Typ Dymatrix bzw. Diana. In einem weiteren Schritt soll die Anbindung der Schneidemaschinen von Polar folgen. Die übrigen Weiterverarbeitungssysteme von Heidelberg, bei denen keine Online-Anbindung möglich ist, sowie Maschinen von Drittanbietern sollen sich über Data Terminals in den Prinect-Workflow integrieren lassen. Damit sind auch in der Weiterverarbeitung eine zentrale Betriebsdatenerfassung sowie umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Nachkalkulation von Aufträgen, vollautomatisch möglich.
Lizenzierte Benutzer können sich an jeder Prinect Arbeitsstation, den so genannten Prinect Cockpits, einen Überblick über den Status eines Druckauftrags in Vorstufe, Druck und dann auch in der Weiterverarbeitung verschaffen. Andererseits sind die Maschinenbediener so in der Lage, sich online Informationen über die Aufträge wie Kundendaten, Papier, Format, Auflage etc. direkt auf die Maschine herunterzuladen. Ist der Auftrag abgeschlossen, liefert die Maschine die Analysedaten (zum Beispiel Einrichte-, Start- und Produktionszeiten) zur Nachkalkulation direkt an das MIS zurück.

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