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Heidelberg: Service-Portfolio wird zur Drupa 2016 neu aufgestellt

Ausbau der Smart Services – Predictive Monitoring soll Verfügbarkeit von Maschinen um bis zu zehn Prozent steigern
 

Das Heidelberg-Angebot an „Technischen Services“ und „Performance Services“.

Zahlreichen Druckereien ermöglicht die Digitalisierung der gesamten Printmedien-Industrie, weitere Effizienzpotenziale zu erschließen. Dazu sollen auch die neuen Service-Angebote der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) in den Kategorien „Technische Services“ und „Performance Services“ einen Beitrag leisten, wie der Hersteller im Vorfeld der Drupa verlauten lässt. Das „Smart Service“-Portfolio ist wesentlicher Bestandteil des Heidelberger Drupa-2016-Auftritts.

Durch 10.000 angeschlossene Maschinen und weitere 15.000 Softwaresysteme hat Heidelberg eine große Datenbasis. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es, bei den „Technischen Services“ den Fokus auf geplante Serviceeinsätze und bei den „Performance Services“ auf zusätzliche Produktivitätssteigerung und Prozessoptimierung zu legen. Besucher der Drupa können sich auf dem Stand von Heidelberg im Bereich „Smart Services“ über das Dienstleistungsangebot des Unternehmens informieren.

„Die Digitalisierung machts möglich: Aus Big Data werden Smart Data. Beim Service geht daher der Trend immer weiter in Richtung der vorausschauenden Dienstleistungen“, weiß Bernhard Steinel, Leiter System-Service bei Heidelberg, zu berichten. Vor diesem Hintergrund hat Heidelberg die Vorhersagequalität seiner vorausschauenden Dienstleistungen daher soweit verfeinert, dass ungeplante Serviceeinsätze möglichst vermieden und auch geplante Serviceeinsätze signifikant reduziert werden können, so Steinel weiter. Somit habe der Kunde eine um bis zu zehn Prozent höhere Verfügbarkeit.

Um diesen Ansatz für den Kunden noch deutlicher hervorzuheben, stellt Heidelberg zur Drupa 2016 sein weiterentwickeltes Service-Portfolio im Bereich der „Performance Services“ neu auf:

Aus Remote Monitoring wird Predictive Monitoring

So bietet Heidelberg sein zur Drupa 2012 eingeführtes, jetzt weiterentwickeltes und onlinegestützes Servicetool zur präventiven Fehlererkennung künftig unter dem Namen Predictive Monitoring an (vormals Remote Monitoring). Mit Predictive Monitoring kann permanent der technische Zustand der Maschine präventiv überwacht und analysiert werden. Pro angeschlossener Maschine werden rund 500 Millionen Datensätze pro Jahr generiert, die durch Algorithmen analysiert werden, was dann in einen präventiven Maßnahmenkatalog mündet. Ziel ist es, eventuelle Störungen frühzeitig zu erkennen und möglichst im Rahmen des nächsten geplanten Serviceeinsatzes zu beheben. Kunden sollen so von einer hohen Maschinenverfügbarkeit, geringeren Stillstandszeiten und einem planbareren Produktionsablauf profitieren, wie es weiter heißt. Erste Kundenerfahrungen mit dem weiterentwickelten Tool sollen belegen, dass sich mit Predictive Monitoring die Verfügbarkeit von Maschinen deutlich verbessern lasse.

Verbesserung der Gesamtperformance von Druckereien

Da Beratungsleistungen wie beispielsweise Performance Plus, Workflowoptimierung, Lean Implementation oder Investmentberatung, die auf die ganzheitliche Performancesteigerung von Druckereien zielen, für Kunden immer wichtiger werden, bündelt Heidelberg diese Angebote in der neuen Kategorie „Print Shop Optimization“.

Gerade mit dem erst vor rund 18 Monaten in den Markt eingeführten Beratungskonzept Performance Plus, bei dem sich der Kunde und Heidelberg den Erfolg teilen, können Druckereien signifikante Produktivitätssteigerungen erzielen, wie Heidelberg angibt. Jüngstes Beispiel ist der Heidelberg-Kunde und Akzidenzbetrieb W.V. Westfalia Druck GmbH in Paderborn, in der der ganzheitliche Beratungsansatz zusammen mit den Experten von Heidelberg innerhalb weniger Monate bereits konkrete Effekte erzielte: So stieg die Fortdruckproduktivität an der Speedmaster XL 106 um 36 Prozent. Gleichzeitig verkürzten sich die Rüstzeiten um 35 Prozent und die Papierbestände gingen um 36 Prozent zurück.

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