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Heidelberg: Vertrieb in Deutschland neu ausgerichtet

Vertrieb und Service der Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH (HDD) werden ab dem 1. April 2013 in die drei Regionen Nord, Mitte und Süd aufgeteilt
 

Unter der Leitung von Reginald Rettig (2. v. links) wird der Heidelberg Vertrieb in Deutschland von Alexander Schuster (links) in Heidelberg, Annette Hohensee in Hamburg und Norbert Fuchs in München geführt.

Die deutsche Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG, die Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH (HDD), wird neu ausgerichtet. Wirksam wird die Umstrukturierung zum 1. April 2013. Was bedeutet das für die Heidelberg-Kunden?

Heidelberg passt weltweit die Vertriebsorganisation an die veränderten Marktgegebenheiten an. In Deutschland werden die bisherigen fünf Vertriebsregionen in drei Gebieten organisiert. Die Kunden der ehemaligen Region Ost (Berlin) werden künftig von der Region Nord beziehungsweise Süd betreut. Alle direkten Ansprechpartner in Service und Vertrieb stehen dabei vor Ort wie gewohnt zur Verfügung. Die ehemalige Region West (Düsseldorf) wird in die Region Mitte integriert, wobei der Standort Düsseldorf als Vertriebsstützpunkt bestehen bleibt. Neben der Etablierung der drei neuen Regionen mit den Standorten Hamburg, Heidelberg und München werden gleichzeitig unterstützende Funktionen, wie zum Beispiel die Auftragsabwicklung, in Heidelberg zentral gebündelt und effizienter organisiert. Durch die enge Verzahnung mit den zentralen Servicefunktionen in Heidelberg stehen Spezialisten für die telefonische Unterstützung der Kunden oder die Ferndiagnose von technischen Problemen flächendeckend und in einem größeren Zeitfenster als bisher zur Verfügung. Damit passt sich Heidelberg den veränderten Marktgegebenheiten und Kundenbedürfnissen an und reduziert seine Strukturkosten. 

Reginald Rettig, Vorsitzender der HDD-Geschäftsführung, erläutert die Hintergründe: „Im Jahr 2000 hatten wir in Deutschland circa 15000 Druckereien, heute sind es noch etwa 9500 Unternehmen. Dadurch ist unser Kundenstamm geschmolzen. Gerade das Segment der kleineren und mittleren Unternehmen für klassische Standardmaschinen im A2- und A3-Format ist eher rückläufig. Ein für uns erkennbarer Trend: Wir verkaufen weiterhin hohe Stückzahlen an Maschinen mit sehr kundenspezifischen Konfigurationen, besonders im 3B- und Großformat. Fachspezialisten, die in bestimmten Marktsegmenten wie im Bereich Verpackung oder Web-to-Print den Vertrieb und Service unterstützen, versuchen wir in der neuen Organisation verstärkt zu etablieren und in Heidelberg beziehungsweise den neuen drei Regionen zu bündeln. Was damit einhergeht, ist die veränderte Komplexität der Maschinen, die wir heute ausliefern. In den neuen Marktsegmenten wird nun auch inhaltlich von unseren Service- und Vertriebsmitarbeitern ein breiteres Fachwissen verlangt als bisher. Und gerade in den Wachstumssegmenten Verpackungs- und Digitaldruck sowie im Vertrieb von Verbrauchsmaterialien wollen wir unsere Position in Deutschland weiter aus­bauen.“

Begleitend zu der neuen Ausrichtung bietet Heidelberg seinen Kunden in Deutschland verstärkt die Möglichkeit an, sich zu den Themen Akzidenz-, Werbe-, Verpackungs- und Digitaldruck in den Print Media Centern in Heidelberg und Wiesloch/Walldorf zu informieren. An diesen Standorten stehen die unterschiedlichsten Maschinenkonfigurationen zur Verfügung. Anspruchsvolle Anwendungen können dort von den Kunden getestet werden. Darüber hinaus wird Heidelberg häufiger als bisher gezielte Kundenveranstaltungen zu unterschiedlichen Branchentrends an beiden Standorten anbieten.

Unter der Leitung von Reginald Rettig wird der Vertrieb in den Regionen von Annette Hohensee in Hamburg, Alexander Schuster in Heidelberg und Norbert Fuchs in München geführt. Mit über 500 Mitarbeitern, etwa 60 Prozent davon im technischen Service, betreut Heidelberg in Deutschland seine Kunden (laut Heidelberg über 10.000) und unterhält damit die größte Vertriebs- und Serviceorganisation in der Branche.

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Leserkommentare (1)

Interssent | Donnerstag, 07. März 2013 15:36:01

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Interessant, dass ein Firma über 10.000 Kunden bei einem Potential von kanpp 9.500 Unternehmen hat.

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