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Heidelberg: Zahlreiche Produktneuheiten zur Ipex 2006

Neue Prinect-Bausteine, farbzonenloses Offsetfarbwerk, Kaltfolientechnik, neue Messgeräte etc.

Auf der Pre-Ipex Pressekonferenz am 23. Februar stellte Heidelberg zahlreiche Neuheiten vor, so zum Beispiel zum Thema:
Prinect Workflow – Weltneuheiten: Prinect Integration System/Prinect Pressroom Manager. Das Prinect Integration System ermöglicht eine zentrale Datenhaltung innerhalb einer Druckerei auf Basis von JDF. Damit lassen sich alle Produktionsprozesse im Auftragsmanagement, in der Vorstufe, im Drucksaal und in der Weiterverarbeitung vollständig in ein Workflow-Management-System integrieren.
Der Prinect Pressroom Manager steuert und verwaltet als weltweit erstes rein JDF-basierendes Drucksaalsystem alle für die Druckproduktion notwendigen Daten. So lassen sich die Arbeitsabläufe an entscheidenden Stellen automatisieren und verbessern.
Weltneuheit: Prinect Inpress Control – Das Inline-Farbmessgerät Prinect Inpress Control misst Farbe und Passer bei laufender Maschine im Druckkontrollstreifen. Das neue System reduziert die Stillstandszeiten von Druckmaschinen deutlich, da das Anhalten der Maschine während des Messvorgangs entfällt und sich gleichzeitig der Passer online prüfen und ausregeln lässt. Zukünftig wird das System für die Maschinenreihen Speedmaster CD 74 und Speedmaster XL 105 verfügbar sein.
Prinect Inspection Control ist ein Messgerät für die Bogeninspektion der Heidelberg-Maschinen Speedmaster XL 105 sowie Speedmaster CD 102. Es richtet sich hauptsächlich an Verpackungsdrucker.
Der Prinect Digital Print Manager bietet Prinect-Anwendern, die neben ihren Offsetdruckmaschinen auch Digitaldrucksysteme betreiben, die Möglichkeit, die Vorteile des vollständig integrierten Prinect Workflow flexibel für beide Druckverfahren zu nutzen. Um eine hohe Anzahl an Digitaldruck-Konfigurationen führender Hersteller wie Xerox, HP Indigo oder im nächsten Schritt Kodak Nexpress anbinden zu können, kommuniziert der Prinect Digital Print Manager mit den JDF- und JMF-fähigen Workflow-Komponenten dieser Hersteller.
Das neue Rasterverfahren Prinect Hybrid Screening vereint die Vorteile der amplitudenmodulierten (AM) und frequenzmodulierten (FM) Rastertechnologie. Es ermöglicht höhere Rasterfeinheiten und damit eine höhere Detailwiedergabe im Druck, was die Qualität des Druckbildes insgesamt erhöht. Prinect Hybrid Screening ist für die thermale Belichterfamilie Suprasetter, für die Prosetterbaureihe mit Violetttechnologie und den Topsetter verfügbar. Heidelberg integriert ab sofort alle Rasterverfahren in den Prinect Workflow.
Prinect Update bei Printready, Signa Station und MetaDimension.
Auf der Ipex zeigt Heidelberg sechs JDF/JMF-basierte Anbindungen von Management Informationssystemen (MIS) an den Prinect Workflow.
Heidelberg erweitert auch die thermale CtP-Belichter-Familie Suprasetter um ein neues Einstiegsmodell, den Suprasetter A105. Damit erhalten Druckereien die Möglichkeit, kostengünstig die Vorteile der thermalen Druckplattenbelichtung sowie das modulare Konzept der Suprasetter-Familie zu nutzen.
Im Bogenoffsetbereich wird erstmals das farbzonenlose Farbwerk Anicolor in einer Speedmaster-SM-52-Vierfarbenmaschine vorgestellt. Damit können Kleinstauflagen zukünftig mit dem gewohnten Arbeitsablauf einer Offsetdruckerei mit deutlich besseren Margen produziert werden. Es werden kaum noch Anlaufbogen benötigt – je nach Drucksujet nur 10 bis 20 Bogen. Das bedeutet eine um bis zu 90% reduzierte Anlaufmakulatur. Da Farbzoneneinstellungen entfallen, verringern sich die Rüstzeiten um bis zu 40%. Durch diese Zeitersparnis erhöht sich die Kapazität der Druckmaschine um 25%.
Das Farbwerk Anicolor soll die Stärken des Offsetdrucks auch für Kleinstauflagen verfügbar machen. Zum Einsatz kommen handelsübliche Druckplatten und Farben, da die Druckmaschine mit dem bewährten Filmfeuchtwerk Alcolor arbeitet.
Mit der Speedmaster CD 74-5+LY-P-5+L setzt Heidelberg jetzt einen weiteren Schritt in Sachen Produktivität. Die Lackiermöglichkeiten vor und nach der Bogenwendung ermöglichen es den Kunden, deutlich schneller den bedruckten Bogen in die Weiterverarbeitung zu bringen. Die Zeitersparnis beträgt bis zu 30%.
Heidelberg hat auch ein Verfahren entwickelt, um Kaltfolie über das bewährte Offsetdruckverfahren aufzutragen. Mit dem Cold-Foil-Modul für die Baureihen Speedmaster CD 74 und Speedmaster CD 102 lassen sich metallische Veredelungen auf Folienbasis in hoher Qualität und Brillanz auf den unterschiedlichsten Bedruckstoffen aufbringen.
Heidelberg zeigt als erster Hersteller eine Zehnfarbenmaschine im Format 35 x 50 cm – die Speedmaster SM 52-10-P – und reagiert damit auf die erhöhte Nachfrage nach noch längeren Wendemaschinen in diesem Format.
Auch ein neuer Rollenquerschneider – Cut-Star CAN – ist verfügbar für die Baureihen Speedmaster SM/CD 102, Speedmaster XL 105 und Speedmaster CD 74.
Im Bereich Postpress gibt es einen neuen Sammelhefter, den Stitchmaster ST 450.
Mit einer Leistung von 14000 Takten pro Stunde steht der Stitchmaster ST 450 für hohe Leistung.
Der neue Kllebebinder Eurobind 4000 ist hoch automatisiert und fertigt bis zu 4000 Bücher pro Stunde. Ein problemloser Wechsel der Walzen- und Düsensysteme zur Verarbeitung von PUR- oder Hotmelt-Klebstoffen sorgt für hohe Flexibilität.
Die neue Faltschachtelklebemaschine Diana X 115/135 hat eine Arbeitsbreite von 115 oder 135 cm und zeichnet sich durch ihr modulares Baukastensystem aus, das sich auf die Kundenbedürfnisse anpassen lässt und die vielfältigsten Schachteltypen erstellt.

Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com

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