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Heidelberg stattet sein Workflow-System Prinect mit neuen Funktionen aus

Verbesserungen in der Bedienung, höhere Leistung und eine neue API-Schnittstelle
 

In die neue Version des Druck- und Medienworkflows Prinect hat die Heidelberger Druckmaschinen AG eine Reihe neuer Funktionen integriert.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG erweitert den Druck- und Medienworkflow Prinect in der neuen Version 2016 um Funktionen, die vor allem Dienstleistern im Werbe- und Verpackungsmarkt das Arbeiten erleichtern und die Abläufe beschleunigen sollen. Bei den Verbesserungen standen laut Heidelberg besonders die Oberfläche des Prinect Cockpits, eine vertiefte Prozessintegration zwischen MIS und Produktionsworkflow sowie das Thema Farbreports als Qualitätsnachweis erweitert um Langzeitreports, im Mittelpunkt. Neu ist zudem eine API-Schnittstelle für den Datenaustausch mit Systemen von Drittanbietern.

Auch die Leistung bei der Verarbeitung besonders großer Datenvolumen, beispielsweise von versionierten Dokumenten mit mehreren tausend Seiten in möglichst kurzer Zeit, konnte nach Aussage des Herstellers gesteigert werden.

Das neue Prinect Cockpit erinnert an ein Smartphone

Die Bedienoberfläche des Prinect Cockpits ist laut Heidelberg nun einfacher gestaltet, was die Bedienung intuitiver mache. So sei es nun möglich, sich den geöffneten Auftrag neben der Auftragsliste und der Auftragsnotiz anzeigen zu lassen. Der Anwender könne damit den Auftragsinhalt schnell erfassen, den korrekten Auftrag identifizieren und mit der Bearbeitung beginnen. Die Auftragshistorie wird nun übersichtlicher in einer gruppierenden Tabelle angezeigt. Die im Sammelauftrags-Pool vorhandenen Einzelaufträge lassen sich nun im Cockpit anzeigen und von dort der aktuellen Sammelform zuweisen. Im Sammelordner können Einzelaufträge sortiert, gefiltert und auch gelöscht werden. Im Einzelauftrag wird jetzt das Layout des Sammelauftrags, in dem dieser produziert wird, mit angezeigt.

Sammelformen bereits im Prinect Business Manager darstellbar

Da für immer mehr Mediendienstleister das Verarbeiten von Sammelformen im Vordergrund steht, ermöglicht der Prinect Business Manager, nun neben der Steuerung und Überwachung auch die Nachkalkulation solcher Sammelformen. Dabei übernehme der Prinect Business Manager die notwendige Materialplanung und analysiert die Kostenverteilung auf die Einzelaufträge. So sollen Druckereien bereits beim Anlegen entsprechender Aufträge die anfallenden Kosten besser kalkulieren können.

Nachweis der Qualität

Der Prinect Analyze Point bietet im Zuge der neuen Prinect-Version nun für alle Heidelberg-Messgeräte mit automatisiert erstellten und ausgewerteten Farbreports über den gesamten Produktionsverlauf hinweg die Möglichkeit, die Farbqualität von Druckaufträgen lückenlos nachzuweisen. Damit sollen Mediendienstleister ihren Kunden gegenüber für jeden Druckauftrag die Einhaltung der Farbrichtlinien nachweisen können. Zusätzlich sind nun unternehmensintern weitere detaillierte Reports inklusive neuer Langzeitreports rund um das Thema Farbe möglich. Diese sollen es dem Dienstleister bei der Verbesserung der Produktionsprozesse helfen.

Prinect öffnet Schnittstelle zu anderen Systemen auf API-Basis

Mit der neuen Version lässt sich Prinect nun auch über eine API-Schnittstelle an bereits im Unternehmen vorhandene Systeme von Drittanbietern anbinden. Damit werde es möglich, Daten aus Prinect für die Produktionsüberwachung über die geschaffene Schnittstelle „Prinect API“ in die eigenen Systeme des Dienstleisters einfließen zu lassen, um dort eigene Diagramme und Kennzahlen darzustellen. Ebenso sei es möglich, Daten rund um den individuellen Auftragsstatus in ein eigenes System zu transferieren, um damit den Auftragsstatus für ihre Kunden oder bestimmte Arbeitsschritte zu dokumentieren.

Prinect Anwendertage im November

Die neue Prinect-Version kann während der Prinect Anwendertage 2015 am 20. und 21. November in der Print Media Academy in Augenschein und die neuen Funktionen mit dem Prinect Entwicklungs- und Produktmanagement-Team diskutiert werden. In insgesamt 24 Workshops werden die Neuerungen erläutert, aber auch wichtige Industriethemen wie zum Beispiel die neue ISO-Norm diskutiert.

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