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Heidelberg stellt in China gebaute neue Bogenstanze vor

Stanzen und Ausbrechen mit der neuen MK Easymatrix 106 CS – Offline-Inspektionssystem MK Qmini 420/550 auch neu
 

Das Offline-Inspektionssystem MK Qmini 420/550 prüft Druckqualität, Prägung, Folien- und Hologrammposition und die Rückseite des Bogens.

Nach erfolgten Feldtests ist der Verkauf der Bogenstanze MK Easymatrix 106 CS angelaufen, wie die Heidelberger Druckmaschinen AG im Rahmen der kürzlich durchgeführten Packaging Days gemeldet hat. Im Moment sind acht Maschinen in Europa und Asien, aber auch in Lateinamerika und im mittleren Osten installiert. Nachfrage gebe es ebenfalls aus Asien, so Heidelberg weiter. Als Einstiegsmaschine richtet sich die in China gebaute Stanze auch an Akzidenzdrucker, die ihre Stanz- und Prägeanwendungen in die eigene Wertschöpfungskette holen möchten.

Zur Erinnerung: Bei der neuen Bogenstanze handelt es sich um ein Produkt aus der im Sommer diesen Jahres gemeldeten strategischen Partnerschaft zwischen der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und der chinesischen Masterwork Machinery Co. (MK) im Bereich der Weiterverarbeitung für den Verpackungsdruck. Die Partnerschaft sieht vor, dass Heidelberg über sein weltweites Vertriebsnetz die von Masterwork produzierten Bogenstanzen und Faltschachtel-Klebemaschinen verkauft und den Service übernimmt.

Die MK Easymatrix 106 CS stanzt und prägt mit einer Laufleistung von 7.700 Bogen in der Stunde. Eine Non-Stopp-Verarbeitung und eine Auslage mit Sicherheitseinrichtung ermöglichen es dem Bediener, bei laufender Maschine einen Bogen zu entnehmen und zu überprüfen, ohne die Produktion zu stoppen. Die Maschine besitzt bereits das GS-Siegel. Vertrieb und Service erfolgt über Heidelberg.

Die Einführung der MK Easymatrix 106 CS baut auf der MK Promatrix 106 CS auf, die Heidelberg seit Anfang dieses Jahres vertreibt. Zehn Kunden weltweit haben die MK Promatrix 106 CS installiert, ein großer Teil davon produziert in Europa. Bis Ende des Jahres soll bereits die zweite MK Promatrix 106 CS in England bei einem Akzidenzdrucker in Betrieb gehen. 

Offline-Inspektion mit dem MK Qmini 420/550

Speziell im Pharma- und im Luxusgüterbereich ist eine durchgängige Qualität und Sicherheit gefordert. Das MK Qmini zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: es prüft nicht nur die Druckqualität, sondern auch die Prägung, die Folien- und Hologrammposition und auch die Rückseite des Bogens. Dazu werden verschiedene Lichtquellen und bis zu vier Kameras eingesetzt. Der Bediener gibt nur an, welche Art der Überprüfung gewünscht ist und die Maschine wählt automatisch die benötigte Kombination aus Lichtquellen und Kameras. Die patentierte Lichtquellentechnologie ermöglicht eine Prüfung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120.000 Schachteln pro Stunde. 

Die so geprüften Schachteln können dann in der Faltschachtelklebemaschine Diana weiterverarbeitet werden. Dies wurde bei den Packaging Days mit der Diana Smart 80 und der Diana X 115 gezeigt. Erstmalig wurden für die Baureihe Diana Smart neue Optionen vorgestellt, wie beispielsweise das Aufrichteschachtel-Modul, das Vierpunkt- und Sechspunktschachteln ermöglicht. Somit können mit der Diana Smart 80 Prozent aller gängigen Faltschachteln produziert werden. 

Das MK Qmini gibt es für Schachteln mit der Breite 420 und 550 mm und Heidelberg hat hier nach eigenen Angaben bereits eine Reihe von Einheiten an Kunden verkauft.

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