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Heidelberg stellt neuen Stitchmaster ST 200 Compact vor

Neues Druckweiterverarbeitungs-System soll wirtschaftliches Sammelheften im Format bis DIN A3 ermöglichen
 

Der Stitchmaster ST 200 Compact von Heidelberg soll die wirtschaftliche und professionelle Produktion von rückstichgehefteten Broschüren bis zum DIN-A3-Endformat ermöglichen. Er arbeitet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 11.000 Takten pro Stunde.

 

Das Sammelheft-System sei besonders für solche Druckereien geeignet, die Weiterverarbeitung integrieren wollen oder eine kostengünstige Kapazitätserweiterung vornehmen wollen. Der Sammelhefter kann sogar auch als Zusammentragmaschine für Klebebindungen genutzt werden.  

Damit sie ihren Kunden eine schnelle und flexible Lieferung garantieren können, gehen immer mehr Druckereien dazu über, sich eigene Kapazitäten für die Weiterverarbeitung ins Haus zu holen. Genau für diese Zielgruppe hat die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) nach eigenen Angaben den neuen Sammelhefter Stitchmaster ST 200 Compact entwickelt. Die Maschine soll die wirtschaftliche und professionelle Produktion von rückstichgehefteten Broschüren bis zum DIN A3-Endformat und arbeitet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 11.000 Takten pro Stunde.

Die Maschine kann mit bis zu vier Doppelanlegern und einem Umschlagfalzanleger ausgestattet werden. Neben den Anlegern werden auch alle anderen Komponenten, also Heftmaschine und Trimmer über separate Servo-Einzelantriebe vollautomatisch synchronisiert, was präzise Feineinstellungen bei laufender Maschine und sehr kurze Rüstzeiten ermöglicht. Ein neuer Einrichte-Assistent führt den Bediener Schritt für Schritt durch die Einrichtung der Maschine. Das reduziert ebenfalls die Rüstzeiten und erhöht die Einrichtesicherheit. 

Wie bereits beim Stitchmaster ST 500 lässt sich der Stitchmaster ST 200 Compact auch als Zusammentragmaschine für die Klebebindung einsetzen, so dass die Maschine über reine Rückendrahtheftungen hinaus ausgelastet werden kann und den Nutzungsgrad der Investition erhöht. Mit optionalen Automatisierungskomponenten kann die Maschine auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse ausgelegt und durch die durchgängige Servotechnologie auch zukünftig an geänderte Anforderungen angepasst werden, wie Heidelberg betont. Der Stitchmaster ST 200 Compact kann über den Prinect Postpress Manager zur Betriebsdatenerfassung in den Druckerei-Workflow integriert werden. Die Produktionsdaten der Maschine werden online übermittelt und der Anwender kann beispielsweise automatisch die Nachkalkulation eines Auftrags auswerten.

Der Stitchmaster ST 200 Compact soll ab September 2013 in Serie verfügbar sein. Er ergänzt dann das bestehende Portfolio der Sammelhefter von Heidelberg als kostengünstige Einstiegsmaschine. Erst zur Drupa 2012 stellte das Unternehmen mit dem Stitchmaster ST 500 einen flexiblen Sammelhefter vor, der mit bis zu 13.000 Takten pro Stunde produziert. Beide Sammelhefter bauen auf der gleichen Plattform auf und können Endformate bis  330 mm x 500 mm verarbeiten. Beiden gemeinsam ist auch die durchgehende Servoantriebstechnik für schnelles Rüsten, die Möglichkeit der Nutzung als Zusammentragmaschine für manuelle Klebebinder und die einfache Bedienung durch den Einrichte-Assistenten.

Im Format-Bereich bis DIN-A4-Überformat bietet Heidelberg den Stitchmaster ST 100 an, der sich mit maximal 9.000 Takten pro Stunde für Buchbindereien und Druckereien eignet. Der Stitchmaster ST 450 stellt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 14.000 Takten pro Stunde das schnellste Modell der Heidelberg-Sammelhefter dar.

Die Druckerei Novaconcept Schorsch GmbH in Kulmbach war der erste Feldtester des neuen Stitchmaster ST 200 Compact. Die vollstufige Druckerei, die sowohl Bogenoffset als auch Digitaldruck anbietet, hat die Maschine inzwischen voll im Produktionsalltag integriert. 

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