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Heidelberg und Gallus demonstrieren digitalisierte Verpackungs-Produktion

Interpack 2017: Thematische Fokussierung auf die industrialisierte Faltschachtel- und Etikettenproduktion – Portfolio für den Verpackungsdruck in Wiesloch-Walldorf präsentiert
 

Heidelberg informiert auf der Interpack 2017 in Düsseldorf über die fehlerfreie, industrialisierte Faltschachtel- und Etikettenproduktion.

Auf der vom 4. bis 10. Mai in Düsseldorf stattfindenden Fachmesse Interpack 2017 wollen die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und ihr Schweizer Tochterunternehmen Gallus unter dem Motto „Smart Print Shop – Null Fehler im Verpackungsdruck“ eine Bandbreite von Lösungen und Maßnahmen zur automatisierten Qualitätssicherung und -kontrolle präsentieren, die in einer intelligent vernetzten Produktionsumgebung im gesamten Workflow und den beteiligten Maschinen integriert sind. Am letzten Messetag haben Interessenten die Möglichkeit, sich über das Heidelberg Portfolio für den industrialisierten Verpackungsdruck im Rahmen eines Heidelberg Info Day „Zero Defect Packaging“ am Standort Wiesloch-Walldorf zu informieren.

Das Erscheinungsbild von Verpackungen am Point of Sales hat direkten Einfluss auf die Kaufentscheidung und das Markenerlebnis von Konsumenten. Fehlerhaft produzierte Verpackungen bergen neben dem Imageschaden je nach Marktsegment ein hohes Haftungsrisiko. Vor diesem Hintergrund hat Heidelberg ein Leistungsversprechen abgegeben, nämlich „Null-Fehler im Verpackungsdruck“, das somit die Anforderungen von Markenunternehmen an ästhetisch, rechtlich, funktional und vertrieblich einwandfreie Verpackungen erfüllen soll, wie Stephan Plenz, Vorstand Heidelberg Equipment, im Vorfeld der großen Verpackungsmesse betont. Er kündigte weiter an, dass Heidelberg in diesem Wachstumsmarkt sein Angebot kontinuierlich ausbauen werde.

Null-Fehler-Prinzip implementieren

Am Messestand in Halle 13 (Stand D75/E82) geht es um unterschiedliche Themen im Zusammenhang mit einer fehlerfreien industrialisierten Verpackungsproduktion. Im Mittelpunkt des Auftritts von Heidelberg und Gallus stehen:
– die Frage nach einem Standort- und Produktionsverfahren übergreifenden Farbmanagement,
– das Verringern der Komplexität und damit der Fehleranfälligkeit
– sowie die Möglichkeit, fehlerhafte Produkte ohne Zeitverlust sicher und zuverlässig zu erkennen und bei laufender Produktion direkt in der Druckmaschine oder der Weiterverarbeitung auszuschleusen.

Dabei will Heidelberg zeigen, wie über den gesamten Produktionsprozess von der Druckvorstufe über den Druck bis zur Druckweiterverarbeitung ein Null-Fehler-Prinzip implementiert werden kann.

Eine zentrale Rolle kommt dabei dem integrierten Workflowsystem Prinect Packaging zu. Es schafft die Voraussetzungen für eine industrialisierte Produktion und ermöglicht die Automatisierung der Abläufe – von der Auftragsannahme, über das strukturelle Design, die Vorstufe und den Druck bis zur Weiterverarbeitung – und es erlaubt die intelligente Kommunikation zwischen den Bereichen, um Fehler zu verhindern.

Serielle oder sogar individualisierte Verpackungen bzw. Etiketten lassen sich mit der zur Drupa vorgestellten Primefire 106, dem ersten Digitaldrucksystem im B1-Format für industrialisierte Druckanwendungen, sowie der Gallus Labelfire 340 für die digitale Etikettenproduktion realisieren.

Die Primefire 106 besitzt mit der Perfect-Stack-Technologie ein System, mit dem fehlerhafte Druckbogen automatisch aus dem Prozess ausgeschleust und sofort korrekt nachproduziert werden. Zudem lassen sich für die lückenlose Nachverfolgbarkeit in alle Bogen integriert Bar-Codes bzw. QR-Tags oder auch Seriennummern eindrucken.

Diese Eigenschaft trifft auch für das digitale Etikettendrucksystem Gallus Labelfire zu. Es besteht die Möglichkeit der individuellen Kennzeichnung ganzer Gebinde oder gar des einzelnen Etiketts. Zudem werden durch den Einsatz von Inspektionssystemen Stellen in Gebinden mit fehlenden Etiketten sowie fehlerhaft gedruckten oder beschädigte Etiketten erfasst, die dann in nachgelagerten Systemen korrigiert, das heißt ausgeschleust oder nachgedruckt werden.

Weiterhin stellt Gallus sein neues Verfahren „Metallic Doming“ vor. Im rotativen Siebdruck können damit erhabene, metallisch spiegelnde Strukturen auf Kunststoffsubstraten erzeugt werden. Ein haptisches Empfinden, das bisher nur über Heißfolienprägung auf Papiersubstraten gefertigt werden konnte. Mittels „Metallic Doming“ sind solche Effekte nun auch auf Tubenlaminaten, PP- oder PE-Substraten möglich.

Offline-Inspektion bei der Faltschachtel-Produktion

Das Offline Inspection System Diana Eye misst durch ein Lesegerät bzw. eine Kamera das Bild und die Kontur sowie Veredelungseffekte – auch lackierte Oberflächen, Folien und Hologramme – jedes einzelnen Faltschachtelnutzen und gleicht alles gegen ein Referenzbild ab. Toleranzen können eingestellt werden, abweichende Ergebnisse werden automatisch ausgeschleust.

Mit dem Messeauftritt unterstreicht Heidelberg zugleich die strategische Bedeutung des Wachstumsmarktes Verpackungs- und Etikettendruck für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens.

Heidelberg Info Day „Zero Defect Packaging“ in Wiesloch

Direkt im Anschluss an die Interpack und unter Fortführung des Messemottos haben Verpackungsdrucker die Gelegenheit, sich im Rahmen eines Heidelberg Info Day „Zero Defect Packaging“ am 10. Mai im Print Media Center Packaging am Standort Wiesloch-Walldorf über das Angebot des Unternehmens an Digital- und Offsetdruckmaschinen, die Business Intelligent Plattform Prinect sowie Service und Verbrauchsmaterialien für den fehlerfreien Verpackungsdruck zu informieren.

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