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Heidelberger Druckmaschinen AG: Drying-Monitor prüft den Trocknungsgrad lackierter Bögen

System soll Qualität steigern und Energieverbrauch senken

Mit dem Drying-Monitor bietet die Heidelberger Druckmaschinen AG ein System an, das die Trocknungsgüte eines lackierten Bogens bewertet. Hierfür werde die im Lackierwerk aufgetragene Lackmenge ermittelt und über Sensoren an Auslage und Trocknungswerken alle relevanten Parameter erfasst. Dazu gehören die über den Lack eingebrachte Wassermenge, die Luftmenge sowie die Temperatur und die Feuchtigkeit der zu- und abgeführten Luft. Aus den Parametern errechnet der Drying-Monitor nach Aussage von Heidelberg, ob mehr oder weniger Trocknungsleistung gebraucht wird. Verblockte Stapel durch zu geringe Trocknung oder das Vergilben des Lackes durch zu viel Wärme sollen so verhindert werden.
Voraussetzung für die Erfassung des Trocknungsgrades ist der Auftrag von wasserbasiertem Lack. Nur Farbauftrag oder UV-Farbe mit und ohne UV-Lack lasse sich messtechnisch noch nicht inline erfassen, so Heidelberg.
Auch der Energieverbrauch werde mit dem Drying-Monitor reduziert. Laut Hersteller haben die Trockner bei einer Maschine mit Lackierwerk einen Anteil am gesamten Leistungsbedarf von rund 40 Prozent. Eine Studie von Heidelberg zeige zudem, dass die meisten Systeme mit 20 bis 25 Prozent mehr Leistung als notwendig betrieben werden. Nach Informationen der Heidelberger Druckmaschinen AG ist es möglich, für mit Drying-Monitor ausgestattete Maschinen Umweltfördermittel oder günstige Umweltkredite zu beantragen.
Der Drying-Monitor ist ab September 2008 zunächst für die Speedmaster XL 105 verfügbar, weitere Maschinenmodelle sollen folgen.

Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com

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