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Heinzel Group: Ausbau der Papierfabrik Laakirchen, Österreich

Gesamtsumme der Investition beträgt mehr als 100 Mio. Euro
 

Mit der Investition wolle man die Papierfabrik Laakirchen mit ihren zwei Papiermaschinen nachhaltig zu einer der wettbewerbsfähigsten und umweltfreundlichsten Papierfabriken Europas machen, so der CEO der Heinzel Holding, Kurt Maier.

Am 11. August 2016 haben die Aufsichtsräte der Laakirchen Papier AG sowie der Heinzel Holding GmbH umfangreiche Investitionen zum Ausbau der Papierfabrik Laakirchen in Österreich beschlossen. Die Gesamtsumme der Investitionen beträgt laut einer Pressemitteilung der Heinzel Group mehr als 100 Mio. Euro.

Das Investitionsprogramm besteht laut Heinzel Group aus zwei Teilen: Die Papiermaschine 10 soll für die Produktion von leichtgewichtigen Wellpappenrohpapieren auf Altpapierbasis umgebaut werden. Gleichzeitig werde die Produktionskapazität von sogenannten SC-Papieren für Magazine, Kataloge und Werbedrucke auf der Papiermaschine 11 deutlich erweitert. „In Zukunft können in Laakirchen pro Jahr annähernd 800.000 Tonnen Papier produziert werden, der Standort ist damit langfristig gesichert“, so Mark Lunabba, CEO der Laakirchen Papier AG.

Umbau der PM10
Die 1987 in Betrieb genommene und laut Heinzel Group stets auf technischem Stand gehaltene PM10, die derzeit jährlich etwa 250.000 Tonnen SC-Papier produziert, soll ab Herbst 2017 leichtgewichtige Wellpappenrohpapiere auf Altpapierbasis mit einer Breite von 7,50 Metern herstellen. Sogenannte Testliner- und Fluting-Produkte aus Laakirchen werden in unterschiedlichen Flächengewichten ab 70 g/qm produziert. Die Kapazität nach Vollausbau soll 450.000 Jahrestonnen betragen. Die Produktpalette bildet laut Heinzel Group eine Ergänzung zu den Qualitäten der Raubling Papier GmbH in Deutschland, die Anfang 2016 in die Heinzel Group integriert wurde und die auf Spezialpapiere aus dem Wellpappenbereich ausgerichtet ist. Insgesamt sollen an den Standorten Laakirchen und Raubling künftig 700.000 Tonnen solcher Papiere gefertigt und unter dem Namen „starboard“ vermarktet werden.

Ausbau der PM11
Parallel zum Umbau der PM10 soll die PM11 mit einer aktuellen Kapazität von etwa 300.000 Tonnen SC-Papier ausgebaut werden, um künftig das volle Potenzial dieser Papiermaschine nutzen zu können. Dafür wird laut Heinzel Group ein zusätzlicher Kalander zum Einsatz gebracht, der für mehr Glätte und Glanz des Papiers sorgen soll. „Wir legen damit ein deutliches Bekenntnis zur Produktion von Pressepapieren in Laakirchen ab. Der Fokus der PM11 wird laut Heinzel Group auf Papieren für den Offset-Druck mit hohem Altpapier-Anteil liegen. Aber auch Tiefdruck-Kunden sollen weiterhin mit Produkten aus Laakirchen versorgt werden. Die PM10 soll über die kommenden zwölf Monate ihr übliches SC-Programm fahren. Ab Herbst 2017 werden dann laut Heinzel Group alle Kunden von der PM11 versorgt

Über die Heinzel Group
Die unter dem Dach der Heinzel Holding vereinte Heinzel Group stellts an den Industriestandorten Zellstoff Pöls AG, Laakirchen Papier AG (beide Österreich), Raubling Papier GmbH (Deutschland) und AS Estonian Cell (Estland) Marktzellstoff und Magazinpapier in Mittel- und Osteuropa her. Seit Anfang 2016 zählt auch Wellpappenrohpapier zum Sortiment. Der Handelsbereich umfasst mit der Wilfried Heinzel AG ein weltweit tätiges Handelshaus für Zellstoff, Papier und Karton sowie das Papiergroßhandelsunternehmen Europapier International AG für Mittel- und Osteuropa. Die Bunzl & Biach GmbH ist ein Altpapierhändler in Österreich und fungiert als Großhändler in Zentral- und Osteuropa.

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