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Herma: Neue Haftkleber auf Basis Mehrschichttechnologie

Auf der Labelexpo Europe 2013 in Brüssel präsentiert der Selbstklebespezialist neue weichmacherfreie Haftkleber
 

Beim sogenannten „Curtain Coating“ hat die Auftragsdüse keinen Kontakt zur Warenbahn, während der Beschichtungsrohstoff appliziert wird. 

Zum dritten Mal in Folge präsentiert der Selbstklebespezialist Herma auf der Labelexpo Europe in Brüssel (24. – 27. September 2013, Halle 11, Stand R100) Neuheiten aus dem Bereich der Mehrschicht-Beschichtungstechnologie. Die Weiterentwicklung des „Curtain Coating“ führt nach der Einführung der Haftkleber 62GPT und 62XPC sowie 62DPC und 62DPS zu zwei weiteren Produkten für anspruchsvolle Anwendungen auf kritischen Oberflächen. 

Auf Drucklack-Oberflächen wie etwa Bucheinbände müssen sich Etiketten rückstandsfrei wieder ablösen lassen, damit neue Bücher auch wirklich einen frischen, unbenutzten Eindruck machen. Bleiben dagegen beim Abziehen von Logistik- und Kennzeichnungs-Etiketten Klebstoffreste haften, geht die Lektüre nur noch als Second-Hand-Ware durch. Ein neues Herma-Haftmaterial auf Basis eines mehrschichtigen Dispersionshaftklebers soll hier Abhilfe schaffen – und zwar weichmacherfrei. Auf dem Markt finden sich noch zahlreiche Wettbewerbsprodukte, die weichmacherhaltige Hotmelts verwenden. Zusätzlich wurde bei Herma eine Variante für Glasflächen entwickelt, die das gefürchtete „Ghosting“ – einen zwar nicht klebrigen, aber schleierartigen und deutlich sichtbaren Klebstoffrückstand – komplett verhindert, wie Herma betont.

Ebenfalls neu und im Mehrschichtverfahren hergestellt ist das erstmals präsentierte Herma-Haftmaterial für die Reifen-Kennzeichnung. Auch hierfür kommt ein weichmacherfreier Dispersionshaftkleber zum Einsatz, der zudem dafür sorgen soll, dass sich die Folienetiketten (Papieretiketten sind hier eher selten) gut stanzen lassen. Die Hafteigenschaften beziehen sich auf Sommer- wie Winterreifen und damit auf unterschiedliche Gummimischungen. Beim Ablösen der Etiketten bleibt der Kleber komplett am Etikett, wie Herma ausführt. 

Labelexpo-Premiere feiert zudem ein neues Sortiment bestehend aus strukturierten Papieren speziell für die Rundum-Etikettierung von Weinflaschen. Das in der zweiten Jahreshälfte 2012 eingeführte Programm heißt Hermaexquisite und hat als zentralen Baustein den besonderen Haftkleber 62W. Er soll sehr gute Hafteigenschaften unter den kühl/feuchten Bedingungen bei der Weinlagerung aufweisen. Und ein solches Etikett löst sich auch nach längerem Bad im Weinkühler nicht von der Flasche ab. Dabei gehen diese guten Hafteigenschaften einher mit guten Verarbeitungseigenschaften, wie es bei Herma heißt.

Die Herma GmbH mit Hauptsitz in Filderstadt (Deutschland) gehört zu den führenden europäischen Spezialist für Selbstklebetechnik. Die Unternehmensgruppe erzielte im Geschäftsjahr 2012 in den drei Geschäftsbereichen Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen mit 840 Mitarbeitern einen Umsatz von 245,6 Mio. Euro. Der Exportanteil lag bei über 55 %.

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