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Hiflex stellt MIS Cloud Computing vor

Neue Dimension für MIS-Systeme

Die Architektur des Cloud-Computing-Systems von Hiflex.

Der Aachener Branchensoftware-Anbieter Hiflex bietet eine MIS-Cloud-Computing-Lösung für die Druckindustrie an. Das Hiflex Enterprise Cloud Computing soll es ermöglichen, von überall und zu jeder Zeit vollen Zugriff auf MIS über das Internet zu haben. Die Idee ist, das die Soft- und Hardware nicht vom Anwender selber unterhalten, sondern aus der "Wolke" angemietet werden kann.

Private Cloud, Public Cloud oder Hiflex Cloud

Jedes Hiflex-Kunden-System soll weiterhin eine separate Installation bleiben und nach wie vor individuell auf die Anforderungen und Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden. Signifikant für die Cloud-Computing-Lösung von Hiflex soll es sein, dass die Software nicht zwingend in einem externen Datenzentrum (Public Cloud oder Hiflex Cloud) installiert werden muss, sondern – klassisch wie bisher – auch im eigenen Haus (Private Cloud) betrieben werden kann. Laut Hiflex sollen die Betriebskosten und die Ausfallsicherheit bei der Wahl professioneller Datenzentren gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sehr attraktiv sein, denn sie könnten von einer Infrastruktur profitieren, die sich in der Regel nur Großunternehmen leisten können. Die sogenannten „Total Cost of Ownership“ (TCO – Gesamte Anschaffungs- und Betriebskosten einer Lösung) sollen sich merklich reduzieren.

Reduzierter Aufwand, reduzierte Kosten

Der Hiflex-Cloud-Computing-Release ist laut Hersteller eine von Grund auf restrukturierte neue Version des MIS-Systems. Auch die Konfiguration des Hiflex-MIS wurde in die Rechenwolke portiert. Mit dem Release 2012 steht jetzt eine zentrale, browserbasierende Konfigurationsoberfläche bereit. Dort will der Hersteller Hiflex sogenannte „MIS Ressourcen“ zur Verfügung stellen, die Kunden per Drag-and-Drop zum eigenen System hinzufügen können. Zudem wurde die Ausgabe aller Dokumente auf Openoffice.org umgestellt. Die Umstellung auf diese kostenfreie und quelloffene Anwendung reduziert oder streicht laut Hiflex die Investitionskosten in Microsoft-Software gar komplett. Das Hiflex Cloud Computing kann von Windows, Macintosh oder Linux Arbeitsplätzen ausgeführt werden. Belief sich die Angebotssumme für ein 30-Mann-Unternehmen bisher auf etwa 60.000 Euro kann das gleiche Ergebnis – laut Anbieter Hiflex – nun mit weniger als 30.000 Euro erreicht werden. Damit soll das MIS-System gemäss Hiflex auch für viele kleine und mittlere Druckereien interessant sein, die bisher aufgrund der Implementierungskosten das System als zu teuer beurteilten.

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