Weiterempfehlen Drucken

Hubergroup: Neue Rezepturen und weitere migrations- und geruchsarme Lacke

Druckfarbenhersteller aktualisiert sein Produktprogramm an Dispersionslacken und Primern
 

Hier ein mit dem neuen Acrylac-MGA-Dispersionslack von Hubergroup produzierter Faltschachtelkartonbogen.

Der Druckfarbenhersteller Hubergroup bietet jetzt sein neues Dispersionslack-Sortiment Acrylac an. Mit der Überarbeitung der Angebotspalette wird durch die verbesserte Vielseitigkeit der Rezepturen ein umfassendes Programm, mit noch mehr migrations- und geruchsarmen Lacken verfügbar sein.

Das neue Sortiment soll die Übersicht über die Bestände einer Druckerei erleichtern und durch die vielseitiger einsetzbaren Standardlacke für einen Rückgang an Wechsel- und Reinigungsarbeiten an der Druckmaschine sorgen. Vielseitigere Produkte bedeuten eine geringere Anzahl von Produkten generell – ein Umstand, der dem Cashflow einer Druckerei zu Gute kommt. Neue Verkaufsbezeichnungen kennzeichnen die Verbesserungen und machen die Produkte leicht identifizierbar.

Neu sind einige Acrylac-Dispersionslacke und Primer auch in der strengen MGA-Qualität (Migrationsarmut). Dieser Qualitätsstandard, 2004 von der Hubergroup eingeführt, wird nach Angaben des Druckfarben-Herstellers durch strenge Rohstoffspezifikationen, Qualitätsanalysen und den Ausschluss von Kontaminationsrisiken erreicht. Nach einer anfänglich reduzierten Angebotspalette, werden nun deutlich mehr Sorten Dispersionslacke nach diesem Prozess gefertigt und geprüft, so die Hubergroup. Damit sei für Anwender von migrations- und geruchsarmen Systemen auch bei vielen Speziallacken die MGA-Sicherheit verfügbar. Alle Acrylac-MGA-Produkte eignen sich für die Herstellung lebensmittelkonformer Verpackungen und der Anwender erhält hierzu eine schriftliche Garantieerklärung, wie es von Seiten des Herstellers heißt.

Einer der ersten Anwender der neuen Lacke war die Color Gruppe in München. Für Wolfgang Huber, Geschäftsführer und Mitinhaber der Color Gruppe, bedeuten vielseitig einsetzbare Standardlacke eine Reduzierung der Wechsel- und Reinigungsarbeiten an der Druckmaschine und somit eine Kosten- und Zeitersparnis. Seine Drucker schätzen die Trocknungseigenschaften der neuen Lacke. Ebenso die Drucker eines weiteren Anwenders, des nordhessischen Verpackungsdruckers Wanfried-Druck Kalden GmbH. Bereits in die Testphase der neuen Lacke eingebunden, bestätigten Timo Kalwinsky und Stefan Weise, die beiden Leiter des Produktionsbereiches Druck, die guten Glanz- und Trocknungsergebnisse. Ein großer Vorteil für die beiden sei, dass dieser Hochglanzlack migrationsarm ist und somit für die Produktion von Lebensmittelverpackungen eingesetzt werden kann. Auch die Haptik komme nahe an UV-Lacke heran. 

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

KBA: Drivetronic Plate Ident für Rapidas im Halb-, Mittel- und Großformat

Fehlerfreies Zuordnen von Druckplatten in der KBA-Bogenoffsetmaschine – Positionieren der Druckplatten per Plate Position Check

An Bogenoffsetmaschinen der Rapida-Baureihen von KBA erfolgt der Druckplattenwechsel meist vollautomatisch mit FAPC bzw. simultan mit Drivetronic SPC. Als höchste Automatisierungsstufe bei KBA-Maschinen gibt es an der Rapida 106 den fliegenden Jobwechsel (Flying Job Change). Für die richtige Position und Reihenfolge der Druckplatten in der Maschine sorgt dabei Drivetronic Plate Ident. Diese Automatisierungs-Option trägt zur weiteren Reduzierung der Rüstzeiten bei und bringt die Maschine nahezu ohne Korrekturen in die Auflagenproduktion. War Drivetronic Plate Ident bisher nur für Maschinen der Baureihen Rapida 106, Rapida 145, Rapida 164 und Metalstar 3 mit Drivetronic SPC verfügbar, gibt es dies Option ab sofort auch für diese Baureihen mit FAPC-Plattenwechsel. Die Halbformat-Maschinen Rapida 75 Pro und Rapida 76 können künftig ebenfalls mit dieser Automatisierungsfunktion für den FAPC ausgestattet werden.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Sport- und Gesundheitsangebote für Mitarbeiter?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...