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IBM: Neue Technologie zur Analyse von RFID-Tag-Echtzeitdaten

Geregelter Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern möglich

Die Firma IBM kündigt mit dem Web-Sphere RFID Information Center eine neue Technologie an, die es Kunden ermöglichen soll, Echtzeit-Daten, die von RFID-Tags generiert werden, sicher weiterzugeben und zu analysieren. Das RFID Information Center ist ein standardbasierter EPC Information Service (EPCIS) und Hochleistungsdatenspeicher, der laut IBM in der Lage sein soll, große Datenmengen zu verwalten und zusätzlich Geschäftsinformationen zur ROI-Ermittlung bereitzustellen. Das System integriert darüber hinaus Stammdatensysteme, um Informationen zum Produkt, Standort und Zulieferer zu analysieren und in eine erweiterte Geschäftsbetrachtung mit einzubeziehen. Das RFID Information Center empfängt die Daten von der RFID Middleware, die diese direkt von den Lesegeräten sammelt, filtert und interpretiert. Anschließend ermöglicht das Center laut IBM die Analyse und die sichere Weitergabe von RFID-, Sensor- und 2D-Barcode-Transaktionen sowohl innerhalb des Unternehmens als auch mit Handelspartnern und Behörden. Wurde bislang der Schwerpunkt auf die Datenerfassung innerhalb der Unternehmen gelegt, so ermöglicht das System als nächsten Schritt auch einen geregelten Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern. Laut Kurt Rindle, bei IBM weltweit verantwortlich für das Thema RFID, handelt es sich dabei um »eine wichtige Verbesserung, denn im Datenaustausch entlang der Logistikkette und Produktionsprozesse liegt einer der Hauptnutzen für den Einsatz von Auto-ID-Systemen. Damit wird in vielen Fällen ein wirtschaftlicher Vorteil überhaupt erst realisierbar.«

IBM Deutschland GmbH http://http://www.ibm.com/de

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