Weiterempfehlen Drucken

Iggesund Paperboard führt den Karton Incada in optimierter Qualität ein

Chromokarton soll weißer und heller sein und verbesserte Druckeigenschaften aufweisen
 

Weißer, heller und steifer: Die Chromokarton-Familie Incada von Iggesund Paperboard soll ab diesem Herbst in einigen Punkt verbessert sein.

Der schwedische Kartonhersteller Iggesund Paperboard beabsichtigt, die Chromokarton-Familie lncada zu optimieren. Ab diesem Herbst soll Incada nicht nur weißer und heller sein, sondern auch einige Verbesserungen bei den Druckeigenschaften aufweisen. 

Bei dem vor allem für Verpackungsanwendungen eingesetzten Karton Incada Exel soll außerdem die Steifigkeit optimiert werden. Qualitäten mit Flächengewichten über 300 g/m2 sollen dann 10 bis 15 Prozent steifer sein als bisher. Kunden könnten so bei gleichbleibenden Schutz des Inhaltes von einem reduzierten Verpackungsgewicht profitieren. Die Steifigkeitsverbesserungen haben laut Iggesund Paperboard auch zu einer Änderung des Flächengewichtsbereichs für Incada Exel geführt.

Weitere Verbesserungen hätten bei den Geschmacks- und Geruchseigenschaften stattgefunden. Der Robinson-Sensoriktestwert von Incada liegt nun laut Iggesund unter der Nachweisgrenze von 0,6. Die Weiße habe sich um 7,5 Einheiten auf 120 auf der CIE-Skala erhöht. Die Optimierungen erfolgten, so Iggesund, bei dem für die Farbwiedergabe entscheidenden L*-Wert. Die Laufeigenschaften seien ebenfalls verbessert, so dass Incada in den Verarbeitungsverfahren der Kunden nun eine bessere Funktionalität aufweisen soll.

Die größte Veränderung in Bezug auf die Produktion von Incada hat jedoch laut Iggesund nichts mit seiner Bedruckbarkeit oder der Wirtschaftlichkeit der kundenspezifischen Prozesse zu tun. Incada wird im Werk von Iggesund Paperboard in Workington hergestellt. Dort wurde in diesem Frühjahr die Energieversorgung von fossilem Erdgas auf Biomasse umgestellt, die in einem neuen, hochmodernen Heizkraftwerk verbrannt wird. Von einem Tag auf den anderen reduzierte die Kartonfabrik, wie Iggesund Paperboard berichtet, ihre fossilen Kohlendioxidemissionen von über 190.000 Tonnen pro Jahr auf null. Diese drastische Senkung entspräche dem Wegfall der jährlichen Emissionen von mehr als 65.000 Pkw im Straßenverkehr, so der Kartonhersteller weiter. 

Der neue Incada-Karton kann bereits in diesem Herbst bestellt werden und soll ab November lieferbar sein.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

One Vision stellt Wide Format Automation Suite vor

Heute noch auf der Viscom 2017 (Düsseldorf) in Anbindung an Canon-Drucksysteme zu sehen

Um den Produktionsprozess von Wide- und Super-Wide-Format-Druckern zu optimieren, hat One Vision die Wide Format Automation Suite entwickelt. Ein Druckvorstufenpaket und wesentliche Funktionen wie Nesting, Tiling und Paneling sowie ein Schnittlinienmanagement sind dabei an ein flexibles Workflow-Management-System angebunden. Dies soll den Großformat-Druckern bei ihren derzeitigen zentralen Herausforderungen am Markt helfen: Effizienzzugewinne in der Druckvorstufe realisieren, Einsparpotenzial hinsichtlich Farbe und Substrat erschließen und für eine verbesserte Maschinenauslastung sorgen.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Rechnen Sie mit einem starken Jahresendgeschäft?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...