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Inca Digital bringt remote-basiertes Supportangebot "Inca Vision" auf den Markt

Probleme im Druckprozess sollen erkannt werden, noch bevor sie eine Störung verursachen
 

Inca Digital hat mit "Inca Vision" ein remote-basiertes Supportangebot für seine UV-Inkjetdrucker, wie beispielsweise der Inca Onset S50i, auf den Markt gebracht.

Inca Digital, britischer Hersteller von großformatigen Digitaldrucksystemen und Tochterunternehmen der Dainippon-Screen-Gruppe, hat mit "Inca Vision" ein neues Supportangebot speziell für seine UV-Inkjet-Flachbettdrucker auf den Markt gebracht. Damit kann das Unternehmen die Drucksysteme beim Kunden per Remote überwachen und diagnostizieren. Laut Inca Digital sollen sich Störungen dadurch frühzeitig erkennen lassen, damit der Kunde oder ein Servicetechniker vor Ort umgehend gegensteuern kann.

„Unfreiwillige Pausen können Druckdienstleister teuer zu stehen kommen", erklärt John Mills, CEO von Inca Digital. "Inca Vision" soll ihr Vorkommen nun reduzieren. Das neue Angebot funktioniert nach Angaben des Herstellers wiefolgt: An einem „Cockpit“ überwacht und analysiert das zentrale Inca-Supportteam kontinuierlich alle Betriebsparameter. Vielfältige Dashboards bieten einen Überblick über Leistungskennzahlen von Druckern in aller Welt, und eine intuitive „Ampelansicht“ (Rot, Gelb, Grün) ermöglicht eine Priorisierung anhand des Schweregrads anstehender Probleme. Vertriebspartnern, die mit besonders „kniffligen“ Fällen konfrontiert sind, können historische Datenbestände zur Verfügung gestellt werden.

Erscheint ein bestimmter Drucker problematisch, lasse er sich bis ins Detail analysieren. Warnungen über gestörte UV-Shutter oder überhöhte Betriebstemperaturen beispielsweise können mit Nutzungsdaten – sei es nach bedruckter Fläche oder Tintenverbrauch – korreliert werden, um festzustellen, ob sich ein Komponentenausfall anbahnt. „iNozzle“-Ansichten der Düsenmuster geben Aufschluss über den Zustand der Druckköpfe, damit dem Kunden gegebenenfalls Wartungsmaßnahmen angeraten werden können. Bestimmen lassen sich sogar die bedruckten Bogenformate – ganz einfach durch Analyse der verwendeten Vakuumzonen.

Gibt es keine besonderen Vorkommnisse, werden die Daten der einzelnen Drucker täglich heruntergeladen. Warnungen und Änderungen des Betriebsstatus hingegen lassen sich laut Inca Digital selbst im Minutentakt abfragen. Ergänzend zu den "Inca-Vision-Daten" können regionale Supportteams – in Rücksprache mit den Kunden – jederzeit „Live“-Betriebsdaten der Drucker aufrufen. Besonders umfangreich sind diese automatisch erfassten Daten nach Aussage des Herstellers bei der Produktfamilie Inca Onset, doch auch ältere Modelle – beispielsweise Inca Spyder – sollen interessante Einblicke bieten.

Letztendlich geht es um eine lückenlose Erfassung des Betriebsverhaltens. Anhand beobachteter Nutzungsmuster können kundennahe Supportteams Empfehlungen zur Aufrechterhaltung des optimalen Betriebsverhaltens aussprechen – damit Ausfälle verhindert werden können. Darüber hinaus lassen sich erforderliche Vor-Ort-Einsätze durch die zentral erfassten Inca-Vision-Daten beschleunigen, da die nötigen Maßnahmen und Ersatzteile vorab bekannt sind.

„Bereits heute können rund 60 % aller bei unserem Support gemeldeten Vorkommnisse remote gelöst werden“, so Mark Noble, Senior Customer Service Manager, Inca Digital. „Diesen Anteil dürften wir mit 'Inca Vision' noch einmal kräftig steigern – ebenso wie den Durchschnitt der verfügbaren Betriebszeiten.“

Angeboten wird "Inca Vision" als Teil verschiedener Inca-Supportpakete. Eine aktive Ansprache von Kunden ohne Supportvertrag ist nicht vorgesehen.

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