Weiterempfehlen Drucken

Industrie Buchbinderei Ostalb setzt auf Klebebinder Alegro

Kurze Umrüstzeiten und ein großes Auflagen- und Formatspektrum gaben den Ausschlag
 

Von links: Thomas Stelzer (Technischer Leiter bei IBO), Martin Ekstein (IBO-Geschäftsführer) und Peter Stein (Gebietsverkaufsleiter Müller Martini Deutschland).

Zwei ältere Modelle eines anderen Herstellers raus – den neuen Alegro von Müller Martini rein. Für Martin Ekstein, Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der 20 Mitarbeiter beschäftigenden Industrie Buchbinderei Ostalb (IBO) im süddeutschen Mögglingen, gibt es nur ein Rezept, um den schlechten Margen entgegenzuwirken.

"Wir brauchen einen Klebebinder für Großauflagen über 500.000 und kleinere Jobs unter 1000 Exemplaren, für Produkte mit vier und 60 Bogen, mit hoher Formatvariabilität und schnellsten Umrüstzeiten. Da überzeugt mich der Alegro als Investition in die Zukunft am besten." Die neue Klebebindelinie, zu der eine 24-Stationen-Zusammentragmaschine 3692 mit Asir 3, PUR-Auftragssystem mittels VPN-Düse, Frontschneider Frontero für Klappenbroschuren, Dreischneider Solit und Buchstapler CB18 gehören, soll IBO auch neue Märkte erschliessen.

Zum Beispiel die Weiterverarbeitung digital gedruckter Bogen. "Denn der Alegro ermöglicht uns", so Martin Ekstein, "eine deutlich höhere Flexibilität, und wir können dank der schnellen Umrüstzeiten auch mal einen kleineren Job in eine Großauflagen-Produktion zwischenschieben."

IBO nimmt Anfang März den weltweit 80. Alegro in Betrieb. Dass der vor drei Jahren lancierte Klebebinder im Markt so erfolgreich etabliert ist, hat laut Volker Leonhardt, Direktor Verkauf & Marketing bei Müller Martini Druckverarbeitungs-Systeme AG, primär zwei Gründe. "Zum einen verarbeitet der Alegro dank der Motion Control-Technologie die Aufträge effizienter und schneller und verkürzt somit die Auftragsdurchlaufzeiten – was den Markttrends wie sinkende Auflagen, steigende Anforderungen an Qualität, höherer Kostendruck, schwieriger zu verarbeitende Materialien optimal entgegenkommt. Zum andern verkürzt das neue Alegro-Bedienkonzept mit vernetzter Liniensteuerung und automatischer Buchdatenübertragung die Laufwege und vereinfacht die Kommunikation der Bediener."

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Heidelberg zeigt neue Weiterverarbeitungs-Maschinen bei eigenem Verpackungsdruck-Event

Veranstaltung unter dem Interpack-Motto „Smart Print Shop – Null Fehler im Verpackungsdruck“ im PMC Packaging in Wiesloch-Walldorf

Am 10. Mai 2017 lädt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) direkt im Anschluss an die Messe Interpack in Düsseldorf ihre Kunden zu einem großen Verpackungsdruck-Event ein. Unter dem gleichen Motto wie zur Interpack: „Smart Print Shop – Null Fehler im Verpackungsdruck“ werden im Gebäude 11 im Print Media Center Packaging am Standort Wiesloch-Walldorf integrierte Lösungen für die Verpackungsproduktion in der Praxis gezeigt. Der Event dient auch als Plattform für die Präsentation des Postpress-Sortiments von Heidelberg und zeigt die Integration von Prepress-, Press-, Postpress- und Servicelösungen.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

In welchem Produktsegment hat der Digitaldruck das größte Wachstumspotenzial?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...