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Inkjetdruck: Kodak stellt die neue Maschinen-Serie Prosper 6000 vor

Neuerungen im Papiertransport, dem Trocknungs- und Inkjetsystem
 

Die neue Maschinen-Serie Prosper 6000 von Kodak wird in zwei Modellen verfügbar sein: Als Kodak Prosper 6000C für Aufträge mit hohem Farbauftrag und als Kodak Prosper 6000P (im Bild) für Druckjobs auf leichteren Papieren und mit einem niedrigeren Farbauftrag.

Kodak hat mit der Kodak Prosper 6000 eine neue Druckmaschinen-Serie vorgestellt, die über Neuerungen bei den Papiertransport-, Trocknungs- und Inkjetsystemen verfügt und mit dem Intelligent Print System, kurz IPS, ausgestattet ist. Das IPS überwacht die Druckresultate kontinuierlich, bewertet sie und nimmt gegebenfalls Anpassungen im Druckprozess vor, was eine konstant hohe Druckqualität sicherstellen soll. Die Prosper-6000-Druckmaschinen werden in zwei Modellen verfügbar sein.

Während sich das Modell Kodak Prosper 6000 C besonders für Akzidenzdruckanwendungen eignen soll, die einen hohen Farbauftrag erfordern, richtet sich der Hersteller mit der Kodak Prosper 6000 P speziell an Druckdienstleister, die Verlagsprodukte wie Bücher und Zeitungen drucken, bei denen typischerweise leichtgewichtige Papiere zum Einsatz kommen und ein geringer bis mittlerer Farbauftrag üblich ist.

Beide Prosper-6000-Druckmaschinen bedrucken laut Hersteller matt gestrichene und ungestrichene Papiere mit Bahngeschwindigkeiten von bis zu 300 m/min. Damit sind sie bis zu 2,5-mal schneller als die Prosper-5000-XLi-Druckmaschine. Die Nennleistung der neuen Systeme beträgt 90 Millionen A4-Seiten im höchsten Qualitäts-Modus pro Monat. Dank einer erweiterten Trocknungseinrichtung kann die Kodak Prosper 6000 C schwergewichtige, glänzend und seidenmatt gestrichene Papiere bei Papierbahngeschwindigkeiten von 200 m/min zu bedrucken.

Beide Maschinenmodelle können mit dem verbesserten IPS den Farbpasser überwachen und sofort korrigieren, sodass eine optimale Registerhaltigkeit gewährleistet ist, erklärt Kodak. Das Inkjet-System der neuen Digitaldruckmaschinen verwendet Kodaks neu formulierte Nanotechnologie-Tinten, die einen größeren Farbumfang bieten und eine Druckqualität liefern sollen, die dem Offsetdruck "auf einer breiten Palette von ungestrichenen, gestrichenen und glänzend gestrichenen Papieren Konkurrenz" mache. Die Druckqualität der neuen Prosoer-6000-Druckmaschinen entspricht laut Doug Edwards, President Digital Printing & Enterprise bei der Eastman Kodak Company, annähernd dem Offsetdruck im 80er Raster.

Neue Möglichkeiten in der Druckproduktion

Wie Kodak erklärt, suchen Betriebe beispielsweise im Bereich des Drucks von Büchern nach Möglichkeiten zur Erweiterung ihres Geschäfts durch die Kleinauflagenproduktion. Mit den Kodak-Prosper-6000-Druckmaschinen lassen sich nach Aussage des Herstellers Bücher in Auflagen von bis zu 3.000 Exemplaren wirtschaftlich produzieren – in einer Qualität, die dem Offsetdruck bis zum 80er Raster entspricht. Zusätzlich sollen diese Maschinen Monat für Monat viele Millionen offsetähnlicher Seiten drucken und Kosten reduzieren können, die aus dem Veralten und der Lagerhaltung von Büchern resultieren.

Im Akzidenzdruckbereich suchen Druckdienstleister nach Möglichkeiten, um ihren Kunden höhere Responsequoten bei Mailings zu bieten. Wie Kodak erklärt, lassen sich mit den neuen Druckmaschinen zielgerichtete Hochglanz-Mailings zu durchschnittlich 30 % geringeren Kosten als elektrofotografische (tonerbasierte) Systeme produzieren. Dies sorge bei Auflagen mit bis zu einer Million hochwertiger Direktwerbesendungen für eine höhere Marketingrendite (Return on Marketing Investment, ROMI) sowie für mehr Effizienz und Rentabilität.

Aber auch Zeitungsdruckereien und -verlage müssen sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, beispielsweise indem sie neue Zielgruppen effizienter erreichen, Auflagen straffen und Ausgaben von Publikationen gezielt auf verschiedene Lesergruppen zuschneiden. Um das zu erreichen, können Zeitungen digital gedruckt werden, beispielsweise mehrere Zeitungstitel in sehr niedriger Auflage. Die richtige Anzahl der für jede Verkaufsstelle benötigten Exemplare von Zeitungsausgaben könne mit ausreichend hoher Produktivität für Märkte mittlerer Größe produziert werden: 15.000–20.000 Zeitungsexemplare

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