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Inkzone Fountain: Stets sauberes Feuchtwasser

Verschmutzung des Feuchtmittels durch mikrobiologischen Befall soll mit neuem Feuchtmittelreinigungssystem effektiv verhindert werden
 

Das Bild zeigt Feuchtwasser aus der Produktion (linkes Glas) und drei Stunden nach der Inbetriebnahme von Inkzone Fountain (rechtes Glas).

Wie Digital Information (Zürich) berichtet, arbeitet das neue Feuchtmittelreinigungssystem Inkzone Fountain mit leistungsfähigen Keramikfiltern aus der Medizintechnik. Nanofasern sollen auch kleinste Schmutzteilchen bis zwei Nanometer zurück halten. Aufgrund einer praktisch unbeschränkten Lebensdauer des Feuchtmittelkreislaufs soll Inkzone Fountain die Umwelt schonen und sich in kurzer Zeit bezahlt machen, so der Anbieter Digital Information.

Kein Drucker mag Verschmutzungsrückstände aus Druckfarben und Papier im Feuchtmittel. Besonders nachteilig wird der Prozess durch Staub, Füllstoffe und Strichanteile der immer schlechteren Papierqualitäten beeinflusst. Nur durch häufiges Wechseln des Feuchtwassers sowie die Reinigung des Kreislaufs mindestens einmal wöchentlich ist die Prozess-Stabilität gesichert, so Digital Information.

Die Folge sind ein die Ökologie und Wirtschaftlichkeit stark belastender Wasser- und Chemikalienverbrauch sowie teure Druckmaschinenstillstände. Vor dem Hintergrund gestiegener Kundenanforderungen und des zunehmenden Kostendrucks können sich Druckereien das nicht mehr leisten. Zudem ist nur der maßvolle Verbrauch von Ressourcen mit einer grünen Unternehmenspolitik vereinbar.

Inkzone Fountain stellt laut Digital Information eine einfache, kostengünstige und effiziente Lösung dar. Ein Vierstufenfiltersystem mit nanostrukturierten Fasern befreit das Feuchtmittel von den aus der Druckfarbe und dem Papier herausgelösten Kleinstpartikeln. So soll eine Verschmutzung des Feuchtmittels durch mikrobiologischen Befall effektiv verhindert werden. Messbare und für die Stabilität des Druckprozesses relevante Parameter wie der pH-Wert, die Wasserhärte und der Leitwert bleiben auch über sehr lange Zeiträume stabil, so der Anbieter. Das saubere Wasser begünstigt den Offsetdruckprozess und den sparsamen Verbrauch auch insofern, als mit einer deutlich geringeren Feuchtmittelmenge auf den Druckplatten produziert werden kann.

Bereits drei Stunden nach Inbetriebnahme des Reinigungssystems ist zuvor stark verschmutztes Feuchtmittel absolut sauber, wie Digital Information betont. Inkzone Fountain arbeitet autonom, der Zustand der einzelnen Filter wird über ein Display angezeigt.

Das System ist an allen Maschinen sofort installiert und unmittelbar betriebsbereit. Die Filter sollen mit wenigen Handgriffen schnell und einfach ausgewechselt werden können, wie es heißt. Inkzone Fountain kann bei Bogen- wie bei Rollenoffsetmaschinen aller bekannten Hersteller und jeden Formats eingesetzt werden. 

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