Intomedia stellt neue Lösung Intoprint Production vor

Produktionssteuerungs-Software für hochvolumige Web-to-Print-Anwendungen

Intoprint Production: Den gesamten Workflow hochvolumiger Web-to-Print-Anwendungen steuern.

Mit der neuen Software Intoprint Production bringt die Intomedia GmbH (München) eine modular aufgebaute Lösung zur Workflowsteuerung von hochvolumigen Web-to-Print-Anwendungen auf den Markt. Sie soll Druckdienstleistern dabei helfen, große Mengen kleinauflagiger Jobs wirtschaftlich zu produzieren. Dazu trägt vor allem der hohe Automatisierungsgrad der Lösung bei.

Wie Sebastian Jopen, Gründer von Intomedia, zusammenfasst, übernimmt die Anwendung Daten automatisiert aus unterschiedlichen Kundensystemen oder Webshops, optimiert sie für die Produktion und steuert die Druckvorstufen-Workflows an. Die erfassten Produkte werden über den gesamten Produktionsprozess nachverfolgt. Außerdem unterstützt die Software die Qualitätskontrolle in der Weiterverarbeitung und veranlasst notwendige Nachproduktionen, fügt unterschiedliche Produkte zusammengehöriger Bestellungen zu Warenkörben zusammen und übergibt diese an den Versand. Hier werden mit Hilfe von Intoprint Production die Versandlabel gedruckt und die Trackingdaten des Versanddienstleisters an das Kundensystem zurück übergeben. Als Resultat würden so über die gesamte Produktionskette hinweg die Durchlaufzeiten reduziert und die Kontrolle über die Status sämtlicher in Produktion befindlichen und versendeten Produkte gewährleistet.
Einer der ersten Anwender der Lösung ist die Bosch-Druck GmbH in Landshut, wo Intoprint Production seit 2010 für Produkte in den Bereichen Fotobuch und Automobil eingesetzt wird.

Systemvoraussetzungen:
Alle Module von Intoprint Production lassen sich mit Mac oder PC sowie einem aktuellen Internetbrowser nutzen. Die Produktionsmodule erfordern mindestens Windows XP, .NET 3.5. Als Server dient der Microsoft Windows Server 2008 R2 mit MS SQL 2008 R2 und Internet-Information Server 7.5. Die Anwender benötigen außerdem einen FTP-Server für die Datenanlieferung, einen Datei-Server für die Produktionsdaten sowie eine Prepress-Workflow-Lösung mit Sammelform-Funktionalität und außerdem ein Regalsystem für die Kommissionierung.

Hintergrundinformation:
Für näher am Produkt Intoprint Production Interessierte hat Intomedia die Abläufe in der Herstellung detailliert dokumentiert. Hier ein unredigierter Abriss der Workflow-Darstellung:

Im ersten Schritt übernimmt das Modul „Auftragsannahme“ per FTP-Transfer die Produktionsdateien. Als Quellsysteme können beispielsweise eShops oder Web-to-Print-Portale fungieren. Die Auftragsdaten werden in die Datenbank des Systems eingelesen, die Druckdaten auf dem Fileserver abgelegt. Gleichzeitig erhält das System, von dem die Daten stammen, eine digitale Eingangsquittung. Anschließend fasst das Prepress-Interface gleiche Produkte in optimierten Sammelformen zusammen. Sie werden dann per Jobticket an den Vorstufenworkflow weitergegeben. Nun werden die Daten überprüft und zum automatisierten Ausschießen übergeben. Selbst wenn außerhalb der Geschäftszeiten Druckdaten eingehen, stehen sie so bereits am nächsten Morgen zur Produktion bereit. Das Modul Disposition verteilt die zuvor erstellten Chargen auf die Druckmaschinen – auch die Weiterleitung an Partnerbetriebe ist möglich. Laufzettel, die Barcodes enthalten, begleiten in beiden Fällen die Produktion. Über diese Laufzettel werden auch die Drucker über die Aufträge informiert, die zur Produktion anstehen. Nach erfolgreichem Druck werden die Laufzettel gescannt. Dadurch meldet das System „Druck ok“. Es dokumentiert darüber hinaus die Produktionszeit und den Standort der Chargen in Echtzeit. Auf diese Daten kann jederzeit per Internetbrowser zugegriffen werden.

Das Modul Laufzettel  lässt sich für alle Produktionsschritte vom Druck bis zur Weiterverarbeitung konfigurieren. Es ist beispielsweise möglich, Nachdrucke anzustoßen und sie mit höchster Priorität in die Warteschlange einzuordnen. Nach der erfolgreichen Produktion erfolgt die Qualitätssicherung. Werden für das fertige Druckprodukt verschiedene Teile wie Umschlag und Innenteil zusammengeführt, wird auf Übereinstimmung kontrolliert. Erhält der Auftrag durch erneutes Scannen des Laufzettes den Status „Produktion ok“, so ist der Weg in den Versand frei. Über das Modul Kommissionierung werden die Produkte ein- und ausgelagert sowie die Auslastung des Zwischenlagers überwacht. Auf diese Weise finden alle Bestandteile eines Auftrags vor dem Versand wieder zusammen. Die letzte Überprüfung fällt dem Modul Versand zu. Ist die Bestellung vollständig, so werden die Frachtpapiere und das Versandetikett erstellt. Im Kundensystem werden Trackingcodes hinterlegt, die von der Versandsoftware übermittelt werden. So wissen auch die Endkunden: Mein Produkt ist unterwegs. Selbst mit dem abgeschlossenen Versand sind die Möglichkeiten von Intoprint Production jedoch noch nicht ausgeschöpft. Das System beinhaltet Werkzeuge zur Administration. Produktauswertungen dienen der Nachkalkulation und Abrechnung. Diese Daten lassen sich exportieren und in andere Programme übernehmen. Die Administratoren von Intoprint Production können Nutzerrechte flexibel verwalten und zuteilen – damit alle am Workflow Beteiligten von den Vorteilen des Systems profitieren.

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