Weiterempfehlen Drucken

Intro International: Integraler All-In-One-Druckinspektions-Scanner

Pro-Control-SB soll die Leistungsmerkmale der Intro-International-Scanner in einem Gerät vereinen
 

Pro-Control-SB soll die Merkmale der verschiedenen Scanner-Produkte von Intro International in einem integralen System vereinen.

Immer wieder kam die Nachfrage aus dem Kundenkreis nach mehr gebündelter Funktionalität in einer einzigen Druckinspektions-Lösung. Laut Intro-International-Geschäftsführer Sascha Eschweiler hat das in Düren ansässige Unternehmen reagiert und eine Möglichkeit geschaffen, die Merkmale ihrer verschiedenen Scanner-Produkte in einem integralen System zu vereinen: „Pro-Control-SB“ heißt es.

Die Verarbeitung von variablen Daten und vielfältige Qualitätsregelungen werden durch einen integrierten vollformatigen Bildvergleich ergänzt – 100-%-Kontrolle (100-%-Fehlererkennung). Durch die Verwendung von skalierbarer und verteilter Rechenleistung ist es laut Eschweiler nun möglich, die Leistung aller Intro-Inspektionsprodukte nochmals zu steigern. 

Der Scanner weist einen seitlichen Querschnitt von 65 x 95 mm (L x H) auf, wobei drei Standardbreiten (309 mm, 617 mm, 926 mm, auf Wunsch auch größere Breiten) angeboten werden. Eine Hochleistungs-LED-Beleuchtung ist integriert. Die optische Auflösung wird mit 600 dpi angegeben, wobei Produktionsgeschwindigkeiten von max. 220 m/min (bis zu 600 m/min mit Pro-Control-Zeilenkamera-Systemen) möglich sind.

Intro Pro-Control-SB bietet laut Hersteller zahlreiche Möglichkeiten zur Lesung und Überprüfung von variablen Daten. Hierbei ist es möglich, bis zu 2000 Codes pro Sekunde zu lesen (Barcodes/2D-Datacodes, Texte/OCR-Schriften und Symbolinterpretation). Dabei lassen sich dekodierte Merkmale laut Hersteller „leicht mit importierten Daten zur Vollständigkeitskontrolle abgleichen“.

Im Falle von Datenabweichungen oder erkannten Druckfehlern sollen Fehler-Protokolle zur Dokumentation oder für Folgedrucke erzeugt werden. Eine vollseitige automatische Erkennung von Düsenausfällen („Missing Jets“) hilft bei der Steigerung der Druckqualität.

Die Druckfehlererkennung der Intro Pro-Control-SB basiert auf einer spezifischen Software, die laut Anbieter in der Lage ist, linienförmige Druckfehler automatisch auf farbigen Bildern sowie auf Text zu erkennen – unabhängig vom Bildinhalt. Es sei kein Prüfmuster oder Einlernen notwendig!

Farbregister- und „Stitching“-Regelung

Das Pro-Control-SB ist für eine automatische Farbregister- und „Stitching“-Regelung geeignet („Stitching“: Es werden mehrere Druckmodule aneinandergereiht, um die Druckbreite zu vergrößern). Anhand eines Testmusters können Abweichungen von Farb-Registermarken gemessen werden. Auf diese Weise ist es bei Hybrid-Drucken auch möglich, Digitaldruck und Vordruck in Deckung zu bringen.

Die Auswertung des Testmusters kann verwendet werden, um ein nahtlos zusammengesetztes Druckbild zu ermöglichen, so Eschweiler weiter. Für eine automatische Register- und Stitching-Regelung können die Messwerte an den Druck-Controller sowie an motorisierte Druckkopfeinheiten zur Korrektur übermittelt werden.

Darüber hinaus ist Intro Pro-Control-SB in der Lage, eine Farbdistanz-Messung quer zur Bahn, als auch fortlaufend während des Druckjobs durchzuführen. Über eine Verbindung mit dem Druck-Controller ist eine automatische Farbdichte-Regelung möglich.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Eye-C Proofiler Graphic jetzt in Workflowsysteme integrierbar

Halb- und vollautomatische Druckvorstufenprüfung mit dem Inspektionssystem möglich

Die Eye-C GmbH (Hamburg), Anbieterin von Artworkprüfungs- und Druckbildinspektionssystemen, ermöglicht ab sofort die Eye-C Workflow-Integration. Konkret wurde für Druckvorstufen-Abteilungen die Möglichkeit geschaffen, das Inspektionssystem Eye-C Proofiler Graphic zur PDF-Prüfung an Workflowsysteme wie beispielsweise die Esko Automation Engine anzubinden. Den Automatisierungsgrad des Inspektionsprozesses können Firmen dann bedarfsgerecht anpassen.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...