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Intro International: Scanner-Bars zur Detektion von Missing Jets

Jet-Control-SB und Doc-Control-SB für die Inkjet-Druckinspektion – bis 2000 Codes/s lesbar
 

Jet-Control-SB wird ausschließlich per Touchscreen mit dem Finger bedient. Verschiedene Funktionen wie Pausieren und Zoomen von Bildern sollen die genaue Begutachtung von erkannten Druckfehlern erleichtern. Das System kann optional mit einer Farbregister- und Stitching-Steuerungssoftware ausgestattet werden.

Mehr und mehr Druckaufträge werden mit modernen Inkjet-Druckern durchgeführt. Bei diesen kann es zu Düsenausfällen durch Schmutz oder Papierstaub kommen. Letztere wiederum können zu linienförmigen Aussetzern führen – sogenannten „Missing Jets“ oder „Missing Dots“. Zur Erkennung derartiger Druckfehler bietet die Intro International GmbH (Düren) die Jet-Control-Kamerasystem-Familie an. Dabei handelt es sich allerdings nicht um traditionelle Zeilenkameras, sondern um kompakte CIS (Contact Image Sensor)-Scanner-Bars. Für die Hochleistungs-Lesung von Barcodes, 2D-Codes und OCR-Schriften sowie die Überwachung der Druckqualität und Registerregelung samt Echtzeit-Datenabgleich mit Dateien und Datenbanken gibt es jetzt auch die Scanner-Bars Doc-Control-SB neu.

Die Verwendung dieser Technologie soll die Bildqualität deutlich verbessern, die Integration vereinfachen und eine eindeutige Erkennung von ausgefallenen Druckdüsen erlauben und dies zu einem vertretbaren Systempreis, wie Intro International (www.intro-int.de) zu verstehen gibt.

Jet-Control-SB basiert auf einer Software, die in der Lage ist, linienförmige Druckfehler automatisch auf farbigen Bildern sowie auf Text zu erkennen, unabhängig vom Bildinhalt. „Es ist kein Prüfmuster oder Einlernen notwendig“, ist Geschäftsführer Sascha Eschweiler überzeugt.

Die Scanner-Bar hat einen seitlichen Querschnitt von 65 x 95 mm (L x H) und eine integrierte Hochleistungs-LED-Beleuchtung. Das Auflösungsverhältnis wird mit 1:1 zur Druckauflösung von Druckern mit 600 dpi angegeben (beim Jet-Control-SB). Der Doc-Control-SB schafft 600 dpi (bis zu 110 m/min) und 300 dpi (bis zu 220 m/min). 

Wie Sascha Eschweiler weiter betont, sei eine eindeutige Identifizierung von ausgefallenen Düsen bei Produktionsgeschwindigkeiten von max. 900 m/min möglich, der Doc-Control-SB erkennt Fehler mit Geschwindigkeiten bis zu 220 m/min. Mit dem auch noch erhältlichen klassischen Zeilenkamera-System schafft Doc-Control bis zu 600 m/min. Für sehr anspruchsvolle Anwendungen kann Doc-Control-SB durch zusätzliche Verarbeitungs-PCs erweitert werden, die ein paralleles Hochgeschwindigkeits-Netzwerk bilden. So ist es laut Hersteller mit Doc-Control-SB möglich, bis zu 2000 Codes pro Sekunde zu lesen.

Die Scanner-Bars sind in drei Breiten erhältlich: 309 mm, 617 mm und 926 mm. Die exakte Position der ausgefallenen Düsen kann dem Druck-Controller zu Kompensationszwecken mitgeteilt werden.

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