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JVA Geldern: Speedmaster XL 75 für das eigene Druckzentrum

Bislang 264 erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildungen im Druckereigewerbe – Auch Ausbildung externer Bewerber möglich
 

Am Bedienpult (von links): Bernd Dick, Instrukteur von Heidelberg; Thomas Kutschaty, Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen; Michael Metzner, Anstaltsleiter der Justizvollzugsanstalt Geldern sowie Paul van den Höövel, Leiter Druckzentrum JVA (Druck+Medien), Geldern.

In Anwesenheit des Justizministers des Landes Nordrhein-Westfalen, Thomas Kutschaty (MDL), ist im Druckzentrum der Justizvollzugsanstalt (JVA) Geldern eine neue Speedmaster XL 75 offiziell in Betrieb genommen worden. Die Fünffarbenmaschine plus Lackwerk der Heidelberger Druckmaschinen AG bildet das Herzstück von Produktion und Ausbildung im Druckzentrum der JVA. Die Investition belief sich auf etwa 1,5 Mio. Euro.

„Im Gelderner Druckzentrum wird der moderne Behandlungsvollzug umgesetzt. Das bedeutet, die Häftlinge werden hier motiviert, eine ‘richtige’ Arbeit aufzunehmen, vielfach sogar eine Ausbildung zu beginnen und somit ihr Leben auf eine neue, mitunter erstmalig gesellschaftsfähige Grundlage zu stellen“, so Kutschaty in seiner Rede. Das Druckzentrum in Geldern wurde vor 30 Jahren etabliert und hat insgesamt 264 erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildungen im Druckereigewerbe sowie derzeit rund 80 qualifizierte Arbeitsplätze zu verzeichnen. Künftig werden es wohl 88 Arbeitsplätze sein. „Diese Zahlen belegen deutlich, dass der Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen für die Inhaftierten auch Perspektiven für ein Leben in Freiheit bietet“, wie Kutschaty weiter betont.

Darüber hinaus werden in diesem Druckzentrum an den Wochenenden auch Auszubildende kleiner und mittlerer Druckereien aus dem Umland ausgebildet. In den letzten zehn Jahren wurden hier über 150 externe Auszubildende zum Beispiel in der Klebebindetechnik ausgebildet. Der Betriebsleiter der Druckerei, Paul van den Höövel, ist bereits seit über zwanzig Jahren Prüfungsausschuss-Vorsitzender für den Beruf des Buchbinders bei der Industrie- und Handelskammer. In den letzten zehn Jahren wurden im Schnitt 1,5 Mio. Euro umgesetzt. Großkunden aus der Industrie, die Landesregierung sowie sogar der Deutsche Bundestag lassen hier einen Teil ihrer Aufträge drucken.

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Leserkommentare (1)

Drucker | Donnerstag, 09. Februar 2012 12:06:26

Verschwendung von Steuergeldern

Mit Steuergeldern werden also Druckmaschinen für JVA´s finanziert, an denen mit Stundensätzen jenseits von Gut und Böse die Preise auf dem Markt weiter in den Keller getrieben werden. Und wir alle selber finanzieren dies mit unseren Abgaben.

Bravo!

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