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Jänecke+Schneemann Druckfarben: Weltweit erster LMI-Öldrucklack

Öldrucklack „78026 OF Drucklack Matt LMI“ (LMI = Low Migration Inks) eignet sich für Spot- oder vollflächige Mattlackierungen oder aber als Eye-Catcher mit „Abstoßeffekt“
 

Unser Bild zeigt (v.l.) Dirk Bergmann, Key Account Manager, Jänecke+Schneemann Druckfarben GmbH, und Philipp Hölzl, Leiter Anwendungstechnik, Jänecke+Schneemann Druckfarben GmbH, während der „UV Days“ bei IST Metz im Juni 2013 in Nürtingen (Kreis Esslingen am Neckar).

Im Lebensmittel-Verpackungsdruck werden die gesetzlichen Ansprüche an die Sicherheit sowie die technischen Möglichkeiten und Angebote immer größer. Es wachsen aber auch die Anforderungen an Farbqualität und Veredelung der Drucksachen. Auf der Drupa 2012 stellte der Hannoveraner Druckfarben-Spezialist Jänecke+Schneemann Druckfarben (J+S) einen Öldrucklack vor, der dieses Jahr als weltweit erster Drucklack eine Konformitätserklärung erhielt.

Der Lack ist laut Hersteller besonders für Mattlackierungen aus dem Druckwerk geeignet und als Effektlack einsetzbar. Er soll problemlos verdruckbar sein, nicht zur Vergilbung neigen und rasch durchtrocknen. Wie der Hersteller weiter betont, kann der Lack sowohl mit, als auch ohne Wasser aus dem Farbwerk verdruckt werden. Der migrationsarme Mattlack veredelt Lebensmittelverpackungen – ohne Zusatz von Mineralölen. Insbesondere Druckereien, die kein Lackwerk besitzen, können nun auch sensorisch sensible Druckprodukte erzeugen und veredeln.

Das Kernproblem bei sogenannten migrationsarmen Druckfarben liegt im Bereich der Trocknung. Die Low Migration Inks, kurz LMI, trocknen nicht oxidativ wie herkömmliche Druckfarben. Das Resultat ist eine verringerte Scheuerfestigkeit, ähnlich wie bei Zeitungsdruckfarben.

Daher müssen alle Druckprodukte, die mit LMI-Farben gedruckt werden, zum Schutz vor einem Abklatsch und im Sinne einer optimalen Scheuerfestigkeit, mit einem Lack aus dem Lackwerk versehen werden. Eine Druckproduktion ohne Lack ist bisher nicht möglich gewesen. Bei der oxidativen Trocknung von Druckfarben entstehen sogenannten Spaltprodukte, die sensible Druckprodukte sensorisch stark beeinflussen können.

Jetzt sind zum ersten Mal auch Drucker, die über kein Lackwerk verfügen, in der Lage, solche Druckjobs selbst zu realisieren. Hier sieht der Hersteller einen Vorteil für die Druckereien: Die Angebotsvielfalt wird gesteigert und es können Druckjobs angenommen werden, die ansonsten außer Haus vergeben worden wären.

Wie Jänecke+Schneemann (www.js-druckfarben.de) weiter ausführt, kann der Lack auch von Kunden verwendet werden, die ein Lackwerk besitzen. Der Öldrucklack mit der Bezeichnung „78026 OF Drucklack Matt LMI“ soll sich gut für das Veredeln – wie zum Beispiel Spot- oder vollflächige Mattlackierungen – oder aber für den Eye-Catcher-„Abstoßeffekt“ (Perleffekt, Drip-Off) eignen.

Das Geheimnis des Lacks liegt im Bereich der speziellen Bindemittelkombination, bei der J+S neue Wege gegangen ist. Ein passender Glanzdrucklack soll demnächst auch vorgestellt werden. Druckmuster sind auf Anfrage erhältlich. Für alle kaufenden Kunden gibt es auch die dazugehörige Konformitätserklärung eines unabhängigen Analyseinstitutes.

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