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KBA: Achtfarben-Rapida 106 ersetzt bei De Groot zwei Maschinen

Durch höhere Leistung und kürzere Rüstzeiten stieg die Produktionskapazität im Offsetdruck bei De Groot um etwa 40 Prozent
 

Die neue Achtfarben-Rapida 106 ist die erste KBA-Maschine bei De Groot in Goudriaan (kleines Foto: Firmenchef Anton De Groot).

In gut fünfzig Jahren seit der Gründung installierte die Druckerei De Groot (Goudriaan, Niederlande) einen ganzen Park an Druckmaschinen vom Klein- bis zum Jumboformat. Geschäfts- und Privatdrucke, Magazine, Bücher und Werbeerzeugnisse machen die Hauptarbeit aus. Vieles geht in den Einzelhandel, für den De Groot Ladenpakete nach Maß produziert. Mit der Investition in eine neue Achtfarben-KBA Rapida 106 mit simultanem Plattenwechsel können eine andere Achtfarbenanlage und eine B2-Maschine ersetzt werden.

Nach den Abnahmetests in Radebeul wurde die Maschine mit fünf LKW in die Niederlande transportiert. Mechaniker von KBA und Wifac installierten sie. Danach wurde erneut getestet und die Ergebnisse waren um ein weiteres Drittel besser als die Leistung in Radebeul, weiß Firmenchef Anton De Groot zu berichten. Das ist außergewöhnlich. „Für unsere Drucker bedeutete die Umstellung einen großen Schritt, denn sie waren andere Maschinen gewohnt. Ein paar von ihnen sind bei KBA in Radebeul geschult worden. Zwischen Ausbildung und Anlieferung der Rapida 106 lag ein guter Monat. Die Drucker bekamen ein interaktives PDF, mit dem sie auf dem Computer schon mal üben konnten, plus Zertifikat“, so De Groot weiter.

Durch die wesentlich höhere Leistung und die kürzeren Rüstzeiten der langen Rapida 106 stieg die Produktionskapazität um etwa 40 Prozent. Darüber hinaus wuchs die Bandbreite an Substraten, die De Groot im Schön- und Widerdruck verarbeiten kann, von rund 60 auf bis zu 500 Gramm (0,6 mm). Die Rapida produziert in drei Schichten, meist mit Spitzengeschwindigkeit. Die Halle wurde so eingerichtet, dass Platten, Papier und Farbe (aufgrund der automatischen Farbversorgung) immer pünktlich an der Maschine bereitstehen.

De Groot: „Das ist notwendig, um unsere Wachstumsstrategie umsetzen zu können. Die Auflagen gehen noch immer zurück, aber die Anzahl der Bestellungen ist explosiv gestiegen. Darauf muss man Organisation und Technik ausrichten und wo immer möglich Schritte in Richtung Vollautomatisierung gehen. Beim Druckvorgang sind menschliche Eingriffe inzwischen die Ausnahme. Dadurch sinkt die Fehlerwahrscheinlichkeit. Mit der neuen Maschine wollen wir den Umsatz steigern und die Unternehmenszukunft sichern.“

Vor der Installation der neuen Rapida investierte De Groot in die Erweiterung und Modernisierung der CTP-Vorstufe. Zudem wurde ein zweites Logistikzentrum in Betrieb genommen. „Wir streben nach größtmöglicher Nachhaltigkeit. Wenig Abfall, geringe Emissionen und ein möglichst niedriger Materialverbrauch sind Teil unserer Betriebskultur.“

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