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KBA C16: Neue Akzidenz-Rollenrotation mit zahlreichen Neuerungen

Reduzierung von Rüstzeiten, Makulatur, Bedienung und Wartung als zentrale Vorgaben

Angesichts der anhaltenden Tendenz zu kleineren, immer stärker nach Zielgruppen segmentierten Auflagen bei Zeitschriften, Katalogen und höherwertigen Werbedrucksachen sind 16-Seiten-Rollenoffset-Druckmaschinen immer noch marktrelevante Produktionssysteme. Schließlich sind in Europa und weltweit immer noch deutlich über 50 Prozent der Akzidenzanlagen 16-Seiten-Maschinen.
Hohe Nettoleistung mit schnellem Jobwechsel, niedrige Anlaufmakulatur, geringer Bedien-, Energie- und Wartungsaufwand sowie hohe Produktionsflexibilität lauten die Kernvorgaben, denen die von KBA neu entwickelte 16-Seiten-Rolle KBA C16 Rechnung tragen soll. Die weitgehend automatisierte KBA C16 (C steht für Commercial) wird in zwei Leistungsklassen mit 55.000 bzw. 65.000 Zylinderumdrehungen pro Stunde angeboten. Sie ordnet sich in puncto Fortdruckleistung zwischen der Compacta 215 (max. 50.000 Zyl.U/h) und der zur Drupa 2004 vorgestellten Compacta 217 (max. 70.000 Zyl.U/h) ein.
Die C16 verfügt laut KBA über einige interessante Neuerungen, so zum Beispiel sehr schnelle Plattenwechselautomaten – mit nur knapp einer Minute Wechselzeit (unabhängig von der Zahl der Druckplatten); automatische Rollertronic-Walzenschlösser für lange Walzen-Standzeiten und verringerte Wartungskosten; den neuen, automatisch umstellbaren P3-Falzapparat mit nur einem 3. Falzmodul auch bei 65.000 Expl./h und automatisierter Produktregelung; eigene AC-Antriebe für jede Druckstelle und weitere Einrichtungen zur Verbesserung der Energieeffizienz; fliegender Jobwechsel mit Imprinter-Technologie etc.
Die schmitzringlose Doppel-Druckeinheit der C16 ist für eine hohe Druckqualität, kurze Umrüstzeiten und ergonomische Bedienung konzipiert. Sie verfügt über die von KBA entwickelte Minigap-Technologie mit einfach innerhalb von drei Minuten zu wechselnden Gummituch-Platten. Der nicht druckende Streifen beträgt weniger als 6 mm, wodurch Papier eingespart, die Schwingungsanfälligkeit reduziert und das bei konventionellen Gummitüchern gelegentlich notwendige Nachspannen vermieden wird.

Koenig & Bauer AG (KBA) http://www.kba.com

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