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KBA: Europa-Premiere der neuen Rapida 105

Individuelle Druckdemonstrationen mit europäischen Druckern im Werk Radebeul

Anne-Kathrin Gerlach aus dem KBA-Marketing (r.) präsentiert russischen Druckfachleuten eine auf der neuen Rapida 105 produzierte Verpackung.

Gut fünf Monate vor der Drupa 2012 in Düsseldorf hatte die neue KBA Rapida 105 im Werk Radebeul ihren ersten Europa-Auftritt. Neben der Druckleistung von max. 16500 Bogen/h unterscheidet sie sich von der Vorgängermaschine durch viele von der Schwestermaschine Rapida 106 übernommene Lösungen und durch die erweiterten Ausstattungsoptionen.

Auf der kurz nach Abschluss der Endmontage vorgeführten Siebenfarbenmaschine mit Lackturm wurden drei unterschiedliche Aufträge mit zwei kompletten Jobwechseln gedruckt. Die Vorführung begann mit einer Etikettenform. Das strukturierte Etikettenpapier mit 80 g/m2 lief mit 16000 Bogen/h durch die Maschine. Neben den Skalenfarben kam – etikettentypisch – PMS-Gold zum Einsatz. Danach stellten die Bediener die Neue auf eine Genussmittel-Verpackungsform um. Gedruckt und lackiert wurde bei diesem Job auf einem GC1-Karton mit 300 g/m2 im Vierfarbsatz mit Dispersionslackierung. Am Ende folgte eine anspruchsvolle Akzidenzform mit Luxus-Artikeln. Dabei wurde eines der beim vorherigen Job automatisch ausgegliederten Druckwerke wieder am Leitstand zugeschaltet und der Bogen im Drip-off-Verfahren mit Öldrucklack in einem weiteren Farbwerk und Dispersionslack im Lackturm veredelt.

Wie unterscheidet sich die neue Rapida 105 vom Vorgängermodell? Die Neue ist zum Beispiel mit unterschiedlichen Waschsystemen (auch für das synchrone Waschen von Walzen und Gummituch), halb- oder vollautomatischem Plattenwechsel, automatisiertem Lackformwechsel und diversen Trocknern (auch für die UV-Produktion) verfügbar. Dass die neue Rapida 105 viele technische Lösungen aus der Rapida 106 beinhaltet, zeigt sich auf den ersten Blick an der Highline-Airtronic-Auslage, aber auch beim Drivetronic-Anleger, am Unterbau mit flacherem Stufenwinkel und Multi-Venturi-Bogenführung, an den Greiferwellen und an den Farb- und Feuchtwerken. Bei der neuen Rapida 105 wird die aus der Automobilindustrie bekannte Plattformbauweise in den Druckmaschinenbau übernommen.

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