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KBA: Kennzeichnungs- und Print-Lösungen für Verpackungen

Neu- und Weiterentwicklungen auf der Interpack 2017 im Mai in Düsseldorf präsentiert
 

Bei seinen CI-Flexorotationen der neuesten Generation für flexible Verpackungsmaterialien (hier eine Neo XD LR) setzt KBA-Flexotecnica einen Schwerpunkt beim migrationsfreien Druck mit wasserbasierenden Farben.

Vor dem Hintergrund eines weiter wachsenden Verpackungsmarktes erzielt die Koenig & Bauer-Gruppe inzwischen fast 70 % des Neumaschinenumsatzes mit Druck-, Kennzeichnungs-, Veredelungs- und Weiterverarbeitungstechnologien. Auf der Interpack 2017 in Düsseldorf wollen vier Unternehmen der KBA-Gruppe auf einem gemeinsamen Stand in Halle 12 (Stand Nr. C36) einen Ausschnitt aus ihrem Lösungsangebot präsentieren.

Bei den Kennzeichnungsspezialisten von KBA-Metronic ist die digitale Kommunikation von Mensch, Maschine und Produkt ein zentrales Thema. Und im Zeitalter der Smart Factory sieht man die per Kamera lesbare Kodierung von Produkten bei KBA-Metronic als Voraussetzung für automatisierte Prozesse – von der Erkennung in Verpackungslinien bis zur Rückverfolgbarkeit in Logistik und Handel. Die zunehmende Individualisierung und vorgeschriebene Produktinformationen benötigen darauf abgestimmte Kennzeichnungslösungen.

Die Metronic-Kennzeichnungssysteme mit dem Software-Modul Code-M ermöglichen u. a. die zentrale Verwaltung von Druckjobs, die Überwachung ganzer Kennzeichnungslinien und die Integration von Kamerakontrollsystemen. Mit Code-M Data können Daten aus Datenbanken in die Drucktexte eingefügt werden. Drucksysteme und -felder werden automatisch erkannt, die Form der Eindrucke ist frei definierbar. Es gibt laut KBA-Metronic Anwender, die mit den Modulen Code-M Data und Code-M Editor auch anspruchsvolle Textlayouts realisieren. Die Arbeitsvorbereitung kann Layout-Anpassungen vornehmen, das Marketing schnell Werbekampagnen mit Aktionscodes umsetzen.

KBA-Metronic sieht die Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen als integrierten Prozess und arbeitet bei Neuentwicklungen eng mit Anwendern und Maschinenbauern zusammen. Erstmals präsentiert der Aussteller in Düsseldorf auch den Betajet Xenio, ein laut KBA-Metronic flexibles DOD-Inkjet System.

Faltschachteldruck konventionell und digital

KBA-Sheetfed ist ebenfalls auf dem Gemeinschaftsstand vertreten. In virtuellen Präsentationen stellt die KBA-Tochter die digitale Bogenmaschine KBA Varijet 106 – Powered by Xerox für den Faltschachteldruck vor. Diese Druckmaschine kombiniert konventionelle Druck- und Veredelungstechnologien mit dem digitalen Inkjetdruck. Die Hybridmaschine unterstützt regionale und aktionsgebundene Versionierungen von Verpackungen, Mehrwert- und Infotainment-Verpackungen sowie datenbankgestützte Verkaufskampagnen.

Papier- und Kartonverpackungen werden heute immer noch überwiegend auf Offsetdruckmaschinen produziert. Seit der Markteinführung der komplett neu entwickelten Rapida-Großformatgeneration im Jahr 1995 hat das sächsische Werk der Koenig & Bauer AG 1.500 Großformat-Anlagen ausgeliefert. Seit der Jahrtausendwende waren es über 6.000 Druckwerke in den Formatklassen 910 x 1.300 bis 1.510 x 2.050 mm.

Daneben informiert KBA über seine Flachbett- und Rotationsstanzen.

Migrationsfreier Druck flexibler Verpackungen

KBA-Flexotecnica setzt bei seinen CI-Flexorotationen der neuesten Generation für flexible Verpackungsmaterialien einen Schwerpunkt beim migrationsfreien Druck mit wasserbasierenden Farben, zum Beispiel für Lebensmittelverpackungen. Daneben wird die neue Kaschiermaschine Evolam, die den Einsatz lösemittelfreier Klebstoffe ermöglicht, präsentiert.

Auch in der Direktdekoration von Premium-Hohlkörpern aus Glas, Kunststoff und Metall ist der digitale Inkjetdruck auf dem Vormarsch. Dies zeigt KBA-Kammann, internationaler Anbieter von Sieb-, Heißpräge- und Digitaldruckanlagen für die Glas-Hohlkörperdekoration, zur Interpack. Die Kammann-Anlagen ermöglichen jeweils passende Konfiguration der Applikationen nach den vielfältigen Anforderungen der unterschiedlichen Zielmärkte und Kunden.

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