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KBA: Rapida 106 mit LED-UV-Technologie für Königsdruck

Sechsfarben-Druckmaschine mit Lackturm und Auslageverlängerung soll Anfang 2015 in Berlin die Produktion aufnehmen
 

Firmengründer und Geschäftsführer Olaf König (hier an einer historischen Tiegelpresse zu sehen) investiert in eine KBA Rapida 106 mit LED-UV-Technologie.

Im 25. Jahr nach der Unternehmensgründung investiert Königsdruck Printmedien im Berliner Stadtteil Alt-Reinickendorf in neue Offsetdruck-Technologie. Kurz vor dem Jubiläum am 2. Oktober gibt die Designdruckerei die Bestellung einer Sechsfarben-Druckmaschine im Format 74 x 106 cm bekannt. Die neue KBA Rapida 106 soll zum Jahreswechsel angeliefert werden und in den ersten Wochen des Jahres 2015 die Produktion aufnehmen.

Die Rapida-Sechsfarbenmaschine mit Lackturm und Auslageverlängerung gehört europaweit zu den ersten Rapidas mit LED-UV-Trocknung und weiteren technologischen und ökologischen Ausstattungs-Details. Durch die Entscheidung für das im europäischen Markt noch wenig verbreitete, energiesparende LED-UV-Trocknungsverfahren leistet das Unternehmen darüber hinaus einen Beitrag zum aktiven Klimaschutz. 

Neben der hohen Bedruckstoff-Flexibilität ermöglicht dieses Verfahren kurze Lieferzeiten, da die Druckbogen sofort weiterverarbeitet werden können. Neben eigenen Produkten will das Familienunternehmen auch für Kollegenbetriebe Veredelungsleistungen übernehmen – von Hochglanz- über Matt-Glanz- bis hin zu unterschiedlichsten Effektlackierungen. Je nach gewünschtem Effekt können die beiden LED-Strahler an der für den UV- und UV-Mischbetrieb ausgestatteten Maschine an verschiedenen Positionen eingesetzt werden. Dabei wird der Energiebedarf an den jeweiligen Verbrauchsstellen durch einen Energie-Baugruppenzähler mit mehreren Mess-Stellen ermittelt.

Die Designdruckerei will auf der Rapida 106 mit Inline-Farbdichteregelung nach eigenen Angaben ein breites Spektrum an Papier, Karton, Folien und weiteren Materialien zwischen 40 g/m2 und 1,2 mm Stärke bedrucken und inline veredeln. Zu den Auftraggebern zählen Schmuckhersteller, Hersteller von Luxusautomobilen, Modelabel, Premium-Kaufhäuser und öffentliche Institutionen.

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