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KBA Rapida 145: Bis Jahresende sollen mehr als 30 Maschinen ausgeliefert sein

Mit 17.000 Bogen/h schnellste Großformat-Druckmaschine Rapida 145 (Format 106 x 145 cm) wurde auf der Drupa 2012 vorgestellt
 

Die auf der Drupa 2012 präsentierte Großformatanlage KBA Rapida 145 mit sechs Druckwerken, Lackturm, doppelter Auslageverlängerung und automatisierter Stapellogistik druckt inzwischen bei einem Verpackungsbetrieb in Dänemark.

Auf der Drupa hatte sie ihre Premiere: die neue Großformat-Baureihe KBA Rapida 145 von Koenig & Bauer (KBA). Die maximale Produktionsleistung von 17.000 Bogen/h gilt in dieser Formatklasse als einmalig. Auch im Hinblick auf die Automatisierung für schnelle Jobwechsel bietet die Maschine eine Reihe von Lösungen an. Bis Jahresende 2012 sollen gemäß einer Presseinformation des Herstellers über 30 Maschinen der neuen Rapida-145-Generation mit zusammen mehr als 200 Druck- und Lackwerken in 15 Ländern ausgeliefert sein. Weitere Aufträge für 2013 sollen hinzukommen.

Neben traditionellen Großformat-Märkten wie Deutschland, Italien, Frankreich, UK, Polen, Portugal oder USA finden sich auch Länder wie Thailand, Mexiko oder Südafrika in der Bestellliste. Unter den Anwendern sind auch zahlreiche Neukunden, wie KBA betont. In die neue Rapida 145 hat KBA viele Automatisierungsbausteine der Rapida 106 übertragen. Beispiele sind die sogenannte ziehmarkenfreie Anlage Drivetronic SIS, die Einzelantriebstechnik Drivetronic SPC für den simultanen Plattenwechsel oder der neue Lackturm mit simultanem Lackformwechsel (Drivetronic SFC).

Hinzukommen gerade im Verpackungsdruck zu nutzende Entwicklungen wie die Rasterwalzen-Sleeves (Anisleeve) im Lackturm, die aufgrund ihres deutlich reduzierten Gewichts bei der gewünschten Änderung der Lackauftragsmenge von nur einem Bediener schnell (und sogar ohne Maschinenstopp) gewechselt werden können, wie KBA weiter berichtet. Neben einer höheren Produktivität (als die Vorgänger-Generation) soll die neue Rapida 145 auch über einen höheren Bedienkomfort verfügen, der sich auch im komplett neuen Ergotronic-Leitstand mit jetzt auch bei KBA verfügbarem „Wallscreen“ ausdrückt.

KBA hatte mit der neuen Baureihe zuvor eine ganze Reihe von Beta-Installationen in ausgewählten in- und ausländischen Akzidenz- und Verpackungsbetrieben „gefahren“, bis dann die offizielle Marktpremiere und Serienfreigabe zur Drupa 2012 erfolgte. Unter den seit der Messe gelieferten Anlagen sind neben klassischen Vierfarbenmaschinen für Akzidenz- und Online-Druckbetriebe besonders viele Sechs- und Siebenfarbenmaschinen mit Lack- oder Doppellack-Ausstattung für Verpackungsdrucker, die im 6er-Format traditionell stark vertreten sind. Darunter sind hoch automatisierte Anlagen mit bis zu zehn Druck- und Veredelungswerken.

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