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KBA und Vinfoil: Kompakte Alternative für die Kaltfolienveredelung

Cold-Foil Micro SF110 GF ergänzt das Kaltfolienmodul Cold-Foil Infigo SF110
 

Die gesamte Einrichtung inklusive Kran ist über den Farbwerken der Rapida 106 montiert.

Das Kaltfolienmodul Cold-Foil Infigo SF110 gehört seit einigen Jahren zum Produktprogramm von KBA im Bogenoffset. Nun entwickeln Vinfoil und KBA gemeinsam eine abgespeckte Version der Kaltfolieneinrichtung, den Micro SF110 GF, wie KBA meldet. Es handele sich dabei um eine „einfach zu handhabende, kompakte Alternative für die hochwertige Folienveredelung, mit der die wachsende Nachfrage nach glanzveredelten Anwendungen auch bei geringeren Budgets befriedigt werden kann“, so KBA.

Glanzfolie wird immer beliebter, deren Markt wächst. Denn immer mehr Markenartikler suchen nach Möglichkeiten, ihren Produkten ein unverwechselbares, exklusives Aussehen zu verleihen – beispielsweise durch die Nutzung metallischer Effekte. Heutzutage werden Kaltfolienveredelungen sogar für aufwendige Broschuren genutzt, damit sich diese vom Mainstream abheben. 

Seit mehreren Jahren wird das Kaltfolienmodul Cold-Foil Infigo SF110 auf dem Markt für glänzende Offset-Folie eingesetzt. Verpackungsdrucker auf der ganzen Welt nutzen es an ihren Rapida-Bogenoffsetmaschinen, um im Inline-Prozess hochwertige Folienveredelungen zu erzielen. Viele setzen das Modul täglich ein und produzieren sogar mit Spitzen-Druckleistungen bis zu 18.000 Bogen/h.

Aber nicht alle Druckunternehmen, die Glanzfolienveredelung anbieten wollen, haben genügend Aufträge, um täglich mit Kaltfolie zu veredeln. Dieser Zielgruppe will KBA nun mit dem Micro SF110 GF eine passende Lösung bieten. Es handelt sich bei dem neuen Kaltfolienmodul um eine kompaktere und zudem platzsparende Version des Cold-Foil Infigo SF110, das mit etwas geringerer Automatisierung die gleiche Qualität, Robustheit und Zuverlässigkeit bieten soll, wie die bisherige Lösung, so KBA weiter. Micro SF110 ist für die gelegentliche Produktion von Folienveredelungen vorgesehen. 

Das Cold-Foil Micro SF110 GF verfügt über ein kompaktes Design. Die Auf- und Abrollung ist über den Druckwerken positioniert. Damit ist das Modul auch für kleinere Druckbetriebe mit begrenzten Produktionsflächen gut nutzbar. Dennoch soll das Micro SF110 GF Rollen mit bis zu 10.000 laufenden Metern Kaltfolie verarbeiten können. Dabei läuft es genauso schnell, wie die Rapida-Maschine.

Die Rapidas mit dem Cold-Foil Micro SF110 GF verfügen über einen Kran zum Tausch der vollen und leeren Folienrollen. Er erlaubt den Folientausch ohne körperliche Anstrengung. Eine Fernbedienung zum Öffnen und Schließen der Folienwellen-Fixierung macht einen zusätzlichen Laufsteg überflüssig. Die Zugänglichkeit zwischen den Farbwerken bleibt weiter gegeben. 

Speziell für den Micro SF110 GF wurden vom Servomotor angetriebene, leichte Spann- und Frikti-onswellen ausgewählt. Sie seien einfach zu handhaben, heißt es weiter. Der Servoantrieb ermöglicht eine exakte Synchronisation der Folienbahn zur Geschwindigkeit der Druckmaschine. Aufgrund der Servo-Technik sind keine Tänzerwalzen erforderlich. Die empfindliche Metallschicht der Kaltfolie berührt keine Maschinenteile oder Walzen und wird damit nicht beschädigt. Auch wird der Aluminiumstaub in den Farbwerken laut Anbieter vermieden.

Ab dem zweiten Quartal 2014 soll der Micro SF110 GF an einer Rapida 106 im Kundenzentrum der Koenig & Bauer AG für Druckdemonstrationen zur Verfügung stehen.

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