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Kama launcht mobilen Nutzentrenner

Ausbrechen ohne jobbezogene Werkzeuge
 

Mit der neuen SBU können Kama-Pro-Cut-Stanzen jetzt auch werkzeuglos ausbrechen.

Die Dresdner Kama GmbH bringt ein neues System zum Ausbrechen und Nutzentrennen auf den Markt. Die Kama SBU (Stripping & Blanking Unit) benötigt keine jobbezogenen Ausbrechwerkzeuge. Die Nutzen, beispielsweise Faltschachtelzuschnitte, werden mit einstellbaren Rollen ausgebrochen und separiert.

Die neue Lösung soll sich besonders zum Weiterverarbeiten von kleinen und mittleren Auflagen sowohl im Akzidenzdruck als auch für kleinere Faltschachtel-Auflagen im Verpackungsdruck eignen. Die mobile SBU besteht aus einem Transportband auf Rollen, Ausblasstation, werkzeuglosem Nutzentrenner, Aufspreizer und einem Band für die schuppenförmige Ablage der Nutzen. Beim inline-Workflow mit den Pro-Cut-Stanz-/Prägemaschinen dockt der mobile Nutzentrenner in deren Auslage an.

Nach dem Stanzvorgang laufen die Bogen direkt in die SBU. Programmierbare Rollen brechen die Nutzen sauber aus, separieren und führen den Abfall nach unten ab. Kleinere Ausstanzungen wie Fenster und Eurolöcher werden von einer Ausblasstation entfernt. Die getrennten Nutzen werden vor dem Auslageband gespreizt/auseinander geführt, so dass in der Auslage auch mehrere schuppenförmige Stränge nebeneinander einlaufen können.

Mit der SBU übernimmt die Kama Pro Cut 76 den Workflow vom gedruckten  Bogen bis zum gerillten, geprägten, gestanzten und vollständig separierten Einzelnutzen. Auch Fenster und Eurolöcher im Nutzen sind bereits entfernt. Für den Wechsel zum nächsten Auftrag wird die mobile SBU aus der Auslage gerollt und die Stanz-/Rillplatte an der Auslageseite der Stanzmaschine gewechselt. Aufträge ohne Nutzentrennung laufen wie bisher auf einen Stapelwagen. Das mobile Ausbrech- und Nutzentrennsystem Kama SBU ist ab sofort für die Bogenformate 530x400 und 760x600 mm erhältlich.

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