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Kama stellt auf der Drupa Komplettlösung für die Druckweiterverarbeitung und -veredelung vor

Weltpremiere für Faltschachtelklebemaschine FF 52i und Stanz- und Prägemaschine DC 76 ASB sowie die „Generation S“ der Procut-Stanz- und -Prägemaschinen
 

Kama bringt zur Drupa seine erste Faltschachtelklebemaschine für Kleinauflagen, FF 52i (Bild: CAD-Modell, Ausschnitt), auf den Markt.

Abgestimmt auf die Trends „Kleinauflagen“ und „digitaler Verpackungsdruck“ präsentiert der Dresdener Maschinenhersteller Kama auf der Drupa 2016 Lösungen für die Druckweiterverarbeitung und die Druckveredelung. Weltpremiere am Stand des sächsischen Unternehmens in Halle 2, Stand A15, haben eine Komplettlösung für Kleinauflagen in der Faltschachtelproduktion, bestehend aus der Stanz- und Prägemaschine DC 76 ASB mit neuer Servo-Technologie und der Neuentwicklung FF 52i, einer Faltschachtelklebemaschine für Kleinauflagen, sowie die „Generation S“ der Procut-Stanz- und -Prägemaschinen. Die Kombi-Lösung aus Dresden soll die Einbindung in digitale Workflows ermöglichen und sich besonders für die Fertigung von kleinen und versionierten Faltschachtelauflagen eignen.

Nach abgeschlossener Beta-Phase stellt Kama die Faltschachtelklebemaschine FF 52i im Format 52 auf der Drupa als serienreifes Modell vor und zeigt das Umrüsten von einer Längsnaht- auf eine andere Längsnahtschachtel in fünf Minuten, so der Hersteller. Die Faltschachtelklebemaschine für Kleinauflagen fährt nahezu vollautomatisch in Position. Interessant für Pharmaverpackungen: Die FF 52i arbeitet mit Inspektionssystemen samt Ausschleusung für alle wichtigen Parameter wie Leimnaht, Laschencode bis hin zur Druckbildkontrolle, womit eine 100-%-Inspektion möglich ist, so Kama.

Drupa-Premiere hat auch die DC 76 ASB, eine Stanz- und Prägemaschine, die auf kleine und digital gedruckte Faltschachtel-Auflagen zugeschnitten ist: mit Servo-Technik, Auto-Register für die in der Verpackung erforderliche Genauigkeit, mit Inline-Ausbrecher, der Zuschnitte, Fenster und Eurolochstanzungen (zum Beispiel in Foldern oder Broschüren eingesetzt, um die Produkte direkt am POS aufhängen zu können) ganz ohne Werkzeuge separiert. Der Hersteller zeigt die neue Faltschachtellösung im Workflow mit der Digitaldruckmaschine HP Indigo 30000 in Halle 17 im Packaging-Bereich. 

„Generation S“ für Verpackungs- und Veredelungsstanzen

Mit moderner Servo-Technologie und mehr Automatisierung hat Kama den Procut-Stanz- und -Veredelungsmaschinen ein umfassendes Upgrade verpasst. Die sogenannte „Generation S“ verfügt über einen servo-angetriebenen Bogenanleger und elektronische Doppelbogenkontrolle und hat an der Auslageseite ein vollwertiges Touch-Panel bekommen. Zahlreiche Neuerungen sollen die Rüstzeit deutlich reduzieren und die Einrichtemakulatur merklich verringern.

Im Bereich Heißfolienprägung erbringt die Servosteuerung für die Veredelungsstanzen bis zu 50 Prozent mehr Leistung, wie der Hersteller weiter betont. Durch asynchronen Hub kann die Maschine bei gleicher Kontaktzeit doppelt so schnell laufen oder bei gleicher Geschwindigkeit die Kontaktzeit für den Folienabzug verlängern – was sich gerade bei flächigen Heißfolienprägungen bemerkbar macht.

Alle Kama-Lösungen lassen sich laut Hersteller untereinander und mit dem MIS des Kunden vernetzen. Der Prozessverlauf soll Schritt für Schritt per Smartphone mitverfolgt werden können. Dieses Tracking sei bereits am Kama-drupa-Stand möglich, wie es abschließend heißt.

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