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Kama stellt die neue Flexfold 52 vor

End-to-End-Workflow für Kleinauflagen
 

Auf den Finishing Days wurde sie erstmals enthüllt und den Besuchern vorgestellt: Die neue Faltschachtelklebemaschine Flexfold 52.

Auf seinen Finishing Days in Dreden stellte der Maschinenhersteller Kama unter anderem die neue Faltschachtelklebemaschine Flexfold 52 mit weitgehend automatisiertem Set-up vor. Gemeinsam mit dem Digitaldruckmaschinenhersteller HP wurde zudem ein durchgängiger Workflow vom unbedruckten Bogen bis zur fertigen Faltschachtel mit Personalisierung und Veredelung gezeigt. Der Workflow ist für Kleinauflagen optimiert.

Die Flexfold 52 ist für häufige, schnelle Auftragswechsel konzipiert und soll sich motorisch schnell auf verschiedene Produkte und Schachtelformate einstellen lassen. Umrüstungen sollen sich hier in Minuten vornehmen lassen. Kama hat das für die Flexfold 52 entwickelte „APA-System“ zum Einstellen der Faltriemen  (Automated Plough length Adjustement) weltweit zum Patent angemeldet.

Kompletter Workflow

Gedruckt und inline lackiert wurden die Faltschachteln im digitalen Bogendruck auf der HP Indigo 30000 im Format B2. HP Indigo zeigte die Digitaldruckmaschine in Dresden voll ausgestattet mit Inline-Primer und Inline-Lackiereinheit Tresu iCoat 30000 für partielles Lackieren mit UV-Lack oder Dispersionslack. Die Maschine druckte mit variablen Daten und Designs, mit sieben Farben einschließlich „White Ink“ auf handelsüblichem Karton.

Weiterverarbeitet wurden die Digitaldrucke auf der für Kleinauflagen konzipierten Stanz-/Prägemaschine Kama DC  76 wahlweise mit oder ohne Heißfolienprägen, aber immer mit dem Auto-Register. Die Nutzen wurden inline mit der Kama SBU ausgebrochen und separiert . Im letzten Schritt faltete und klebte die neue Flexfold 52 die Zuschnitte zu lieferfähigen Schachteln mit Längsnaht oder Automatikboden. Am Ende des Workflows erhielt jeder Besucher seine fotopersonalisierte Faltschachtel.

Netzwerkintegration

Neu für die meisten Unternehmen in der Verpackung: Alle Maschinen im Workflow sind über ein Netzwerk verbunden, womit sich gerade viele, kleine Aufträge koordinieren lassen. Die Produktions­steuerung,  Voreinstellungen der Maschinen sowie die Auswertung von Leistungsdaten laufen via JDF (elektronisches Job-Ticket) und JMF. Zentraler Leitstand für die Kama-Maschinen ist das sogenannte Cockpit mit PC und Touchscreen. Es dient nicht nur als Netzwerk-Client sondern auch als Arbeitsvorbereitungstisch mit Stauraum für Schließrahmen und Werkzeug. Auch das Klischeepositioniergerät Kama CPX kann in das Cockpit integriert werden.

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