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Kennzeichnungsfreier Polyurethan-Schmelzklebstoff

Auftragstemperatur unter 100 Grad Celsius

Die geringe Verabeitungstemperatur des neuen Klebstoffs soll sich auch positiv auf die Leistung auswirken.

Mit dem neuen kennzeichnungsfreien Polyurethan-Schmelzklebstoff Purmelt Micro Emission Cool 3400 für die Klebebindung von Büchern und Broschüren hat liefert Henkel einen Klebstoff auf den Markt gebracht, dessen Auftragstemperatur unter 100 Grad Celsius liegt. Dadurch sollen sich der Energieverbrauch senken und die Prozessgeschwindigkeit steigern lassen. 

Der neue kennzeichnungsfreie PUR-Klebstpff  Purmelt Micro Emission Cool 3400 von Henkel soll eine deutlich verringerte Auftragstemperatur von unter 100 Grad Celsius aufweisen. Durch die Senkung der Verarbeitungstemperatur lässt sich laut Hersteller einerseits der Energieverbrauch senken, anderseits könnten Klebemaschinen schneller angefahren werden, Maschinenkomponenten und Auftragsgeräte würden weniger beansprucht und der Wartungsaufwand für die Beseitigung von Verbrennungsrückständen reduziert. Darüber hinaus soll der neue Klebstoff schnell abbinden und so kürzere Kühlstrecken benötigen.
Die geringe Verarbeitungstemperatur wirke sich auch positiv auf die Leistung aus. Auf der einen Seite sollen die guten Benetzungseigenschaften bei niedrigen Temperaturen eine sehr stabile Verklebung ermöglichen. Da die Wärmeenergie schneller abgeführt wird, seien die Klebeverbindungen deutlich früher mechanisch belastbar.
Purmelt Micro Emission Cool eignet sich nach Angaben des Herstellers zur Rückenverleimung auf den meisten konventionellen Auftragsmaschinen per Walze oder Düse, für die maschinelle Klebebindung aller gängigen Papiersorten und zeige sich gegenüber Druckfarben vollkommen unempfindlich. Typisch für alle Purmelt-Produkte ist auch die hohe
Kälte- und Wärmeresistenz. Im Temperaturbereich zwischen -40 Grad Celsius und 90 Grad Celsius bleibt die Klebebindung dauerhaft elastisch.
Die Klebstoffe der Produktreihe Purmelt Micro Emission enthalten weniger als 0,1 Prozent monomere Isocyanate und müssen im Gegensatz zu konventionellen PUR-Hotmelts
nicht als Gefahrstoff mit dem Warnzeichen Xn gekennzeichnet werden. Die niedrige Verarbeitungstemperatur des neuen Klebstoffs reduziert laut Henkel den Dampfdruck des monomeren Isocyanates auf ein niedriges Niveau, wodurch sich Emissionen verringern. Zugleich sinke die Verbrennungsgefahr während der Verarbeitung. 

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