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Klimarechner des BVDM verfolgt neues Konzept

Bundesverband Druck und Medien will klimaneutrales Drucken attraktiver machen
 

Ab dem 1. Januar 2014 wird der BVDM in Bezug auf den Klimarechner mit einem neuen Partner, der Arktik GmbH, zusammenarbeiten.

Ab dem 1. Januar 2014 wird der Bundesverband Druck und Medien e.V. (BVDM) in Bezug auf den Klimarechner mit einem neuen Partner, der Arktik GmbH, zusammenarbeiten. Dadurch sollen die Bearbeitungskosten entfallen, die der frühere Partner erhoben hat, der Abrechnungsmodus soll einfacher und die Auswahl an Kompensationsprojekten erheblich größer werden.  

Die Klimainitiative des BVDM will Druckereien ein Konzept bieten, das sich deutlich vom sogenannten "schön kaufen" absetzen soll. Denn die Unternehmen unterziehen sich zunächst einer Effizienzanalyse, um ihr gesamtes Energie-Einsparpotenzial zu erfassen, so der BVDM. Damit sollen unnötige "Energie-Fresser“ erkannt und weitgehend ausgeschaltet werden. Dies ist laut BVDM gut für die Umwelt, das Budget eines Betriebes und die Kompensationszahlungen der Kunden. Denn laut BVDM ist die Kompensation damit lediglich der letzte Schritt im Rahmen eines ohnehin bereits klimaoptimierten Produktionsprozesses.

"Zusammen mit den Print-Xmedia-Beratungsgesellschaften haben wir den BVDM-Klimarechner zum Ausgleich von CO2-Emissionen auf neue Füße gestellt und nun dürfte eigentlich keiner mehr daran vorbeikommen“, erläutert Julia Rohmann, Referentin für Umweltschutz beim BVDM.

Unterstützt werden gemäß BVDM ausschließlich Klimaschutzprojekte, die den Richtlinien des Gold-Standards – dem führenden unabhängigen Qualitätsstandard für Klimaschutzprojekte – entsprechen. Dieser wird nur vergeben, wenn nachweislich eine Reduktion von Treibhausgasen erzielt wird und das Projekt gut für die lokale Umwelt und die sozialen Belange der Bevölkerung ist.

Das beteiligte Unternehmen Arktik, ein Klimaschutzunternehmen aus Hamburg, lässt darüber hinaus sein Zertifikats- und Auftragsmanagement von der TÜV Nord Cert GmbH (TÜV NORD) prüfen. Damit soll sichergestellt sein, dass 100 Prozent der berechneten CO2-Emissionen durch Unterstützung hochwertiger Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.

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