Weiterempfehlen Drucken

Kodak: Direktmailing-Druckerei in Ohio erhält erste Stream-Druckköpfe

Inkjet-Lösung der nächsten Generation soll die Digitaldruck-Möglichkeiten von Cyril-Scott erweitern

Die Cyril-Scott Company, ein Unternehmen von Consolidated Graphics mit Sitz in Lancaster, Ohio, soll nach Informationen von Kodak GCG die erste Installation des Stream-Druckkopfs erhalten. Diese neue Continuous-Inkjet-Lösung von Kodak ermöglicht den digitalen Inline-Druck in einer Druckmaschine. Der erstmals auf der Drupa 2008 demonstrierte Stream-Druckkopf nutzt die Stream-Inkjet-Technologie und stellt eine Hybridlösung dar, die eine Brücke zwischen dem Offset- und dem Digitaldruck schlägt. Damit können Druckereien jeder Größe ihre Geschäfts- und Umsatzchancen erweitern und gedruckten Seiten einen Mehrwert verleihen.
Cyril-Scott wurde 1959 als eine der ersten Rollendruckereien mit Inline-Finishing-Möglichkeiten gegründet. Die geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens drehen sich seit jeher um die Entwicklung innovativer, kostensparender Methoden der Druckproduktion. Cyril-Scott ist ein vollstufiges Unternehmen, das Design, Druckvorstufenleistungen, Druck und Weiterverarbeitung anbietet. Als erster Betatestkunde für den Stream-Druckkopf wird das Unternehmen seine Personalisierungsleistungen auf ein höheres Niveau führen.
Installiert in einer Rollenoffsetdruckmaschine werden vier Stream-Druckköpfe, die auf einem Kodak-Versamark-DC3800-Druckkopfschlitten montiert sind und über einen Versamark-CS410-Systemcontroller angesteuert werden. Mit den Stream-Druckköpfen wird Cyril-Scott einen Selfmailer des U.S. Postal Service sowie weitere Direktmailing-Anwendungen drucken.
Auf Grund flexibler Montagemöglichkeiten lässt sich der Stream-Druckkopf in Rollenoffsetmaschinen und Drucktürme von Drittanbietern integrieren. Er ermöglicht das Eindrucken variabler Daten in offsetgedruckte Materialien bei einer Bahngeschwindigkeit von 305 m/min mit 600 dpi Auflösung. Mit einer Druckbreite von 105,7 mm und dem Einsatz pigmentierter Schwarztinte, die für gesättigte sowie gegen Ausbleichen, Kratzer und Wasser beständige Druckresultate sorgt, steigert der Stream-Druckkopf den Durchsatz und macht zusätzliche Offline-Eindrucksysteme überflüssig.

Kodak GCG (Graphic Communications Group) http://www.kodak.com

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Cluster statt Druckbalken: Mouvent stellt die Kerntechnologie seiner Drucksysteme vor

Dank der Cluster-Technologie sollen sich die Drucksysteme an jede Substratbreite und Anforderung anpassen lassen

Erst im Juli haben Bobst und Radex das Digitaldruck-Joint-Venture "Mouvent" gegründet – nun wurde bekannt gegeben, welche Technologie den neuen Digitaldrucksystemen zugrunde liegt. "Mouvent Cluster" verwendet anstatt größen- und farbspezifischer Druckbalken Cluster, die auf einer modularen, skalierbaren Matrix angeordnet sind. Dadurch soll sich das Drucksystem laut Hersteller an alle Substrate und Druckbreiten – und somit an die Anforderungen der unterschiedlichsten Märkte – anpassen lassen.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...