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Kodak-Workflow Prinergy liegt jetzt in Version 8 vor

Weiterentwicklungen im Unified-Workflow-Solutions-Portfolio adressieren hauptsächlich den Digital- und Verpackungsdruck
 

Die Weiterentwicklungen in Kodaks Software-Portfolio UWS sollen Druckdienstleistern vor allem dabei helfen, die Flexibilität im Digital- und Verpackungsdruck zu erhöhen und Kosten zu senken.

Kodak hat sein Unified-Workflow-Solutions-Portfolio (UWS), das auch den neuen Prinergy Workflow 8 umfasst, weiterentwickelt und verbessert. Ein kohärenter Workflow für Offset- und Digitaldruck, erweiterte Proofmöglichkeiten und eine verbesserte Workflow-Automatisierung sollen dafür sorgen, dass Anwender ihre Materialkosten weiter senken, die Produktivität und Qualität steigern und gleichzeitig digitale Produktionstechnik effizienter nutzen können. Die meisten Verbesserungen des Updates beziehen sich auf den Verpackungsdruck.

Prinergy 8 verfügt laut Kodak über den neuen universellen Digital Job Ticket Editor und soll es damit als erster Workflow ermöglichen, Produktionsentscheidungen basierend auf Echtheit-Informationen von der Druckmaschine zu treffen. Die Integration des Prinergy-Workflow 8 mit Druckmaschinen von Ricoh, Konica Minolta, Landa und Komori sollen ein hohes Niveau an zentralisierter Steuerung und Automatisierung von Digitaldruckmaschinen möglich machen.

Die Upgrades der Unified-Workflow-Solutions-Software wurden vor allem für die Kunden von Kodak im Verpackungsdruckbereich optimiert. Zu den neuen Funktionen und Weiterentwicklungen zählen:

Prinergy-Workflow:

  • Die Maxtone-SX-Rasterung für vielfarbige Anwendungen soll eine höhere Auflösung und mehr Kontrolle für den Verpackungsdruck bieten.
  • Unterstützung für XMP-Rasterzuweisungen von anderen Workflowsystemen.
  • Konformität mit den neuesten Verpackungsdruck-Branchenstandards der Ghent Workgroup.

Pandora-Step-&-Repeat-Software:

  • Die neue Smart-Layout-Technologie soll aus der stundenlangen Erstellung von Bogenlayouts eine Angelegenheit von Minuten machen und Maschinenstillstand mit der Waste Smart Mark (ermöglicht bei Aufträgen, die mithilfe eine Stanzkontur vernutzt werden, die Nummerierung und bessere Kontrolle der Stanzabfälle) sowie Papierabfall mit der Split Color Bar Smart Mark (ermöglicht, den Farbkontrollstreifen aufzuteilen und die Teile fortlaufend zwischen den Nutzen zu platzieren) reduzieren.

Colorflow-Software:

  • Die neue G7-Zertifizierung soll Druckdienstleister in die Lage versetzen, ihren Kundenstamm auf die globale Ebene auszudehnen.

Zusätzliche Weiterentwicklungen bei der UWS-Software sind:

Insite Prepress Portal:

  • Unterstützt jetzt den Preflight+ des Prinergy-Workflows.
  • HTML5 ersetzt Flash-Komponenten (für ein besseres Nutzererlebnis).

Preps-Ausschießsoftware:

  • Verbesserungen bei benutzerdefinierten Falzmustern für Signaturen, die im Rollendruck auf Papierbahnen und -strängen gedruckt werden.
  • Regel-Management für Bundverdrängung und Seiten-Schrägstellung.
  • Smarte Flattermarken.
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