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Koenig & Bauer: Scan-Mould steigert Produktivität beim Etiketten-Stanzen

Einer der Erstanwender der rotativen Stanztechnik von Koenig & Bauer – Rapida RDC 106 – produziert mit hoher Leistung und kurzen Rüstzeiten
 

Managing Director Martin Fundal (Scan-Mould) an seiner rotativen Stanzmaschine Rapida RDC 106, die zusätzlich mit Rolle-Bogen-Anleger ausgerüstet ist.

Scan-Mould im dänischen Jyllinge stanzt Inmould-Etiketten auf einer Rotationsstanze Rapida RDC 106. Das erst vor zwei Jahren gegründete Unternehmen gehört damit zu den Erstanwendern des rotativen Stanzverfahrens auf Basis von Rapida-Bogenoffsettechnik. Installiert wurde eine Rapida RDC 106 mit nur einem Stanzwerk sowie Zusatzpaket für das Stanzen von Etiketten und Inmould-Folien. Die Stanzleistung wird hier mit 12.500 Bogen/h (bei anderen Anwendungen bis 15.000 Bogen/h) angegeben.

Der Produktions-Fokus von Scan-Mould liegt auf dem Druck und dem Stanzen von Inmould-Etiketten. Das Unternehmen wurde mit Hilfe des dänischen Vækstfonden, einer Initiative, die jungen Unternehmen Starthilfe gibt, gegründet. Managing Director Martin Fundal gehört daneben zu den Eigentümern von Scanket. Hier liegt der Focus seit über 30 Jahren auf der Produktion von konventionellen Etiketten.

Nach den ersten Produktionsmonaten hat sich gezeigt, dass die Rapida RDC 106 die Erwartungen bei Scan-Mould erfüllt, wie Martin Fundal zu verstehen gibt. Ein kompletter Jobwechsel (Werkzeug- und Formwechsel) dauert fünf bis zehn Minuten. Die Maschine eignet sich damit sowohl für große Volumen (Stanzleistung bis 12.500 Bogen/h, bei bestimmten Anwendungen auch bis zu 15.000 Bogen/h) als auch kleine Auflagen. Zusätzlich geht Fundal aufgrund der Registerhaltigkeit beim Stanzen davon aus, dass sich die Rapida RDC 106 ebenso, wie im Bereich der Inmould-Produktion, auch für die Verarbeitung von Faltschachteln einsetzen lässt.

Zur Rapida RDC 106 gehören u.a. ziehmarkenfreie Anlage Drivetronic SIS, Airtronic-Auslage, Luftschrank sowie einige Details zur kratzfreien Bogenführung. Gestanzt werden kann sowohl Rollen- als auch Bogenware. Eine Rolle-Bogen-Einrichtung RS 106, ausgestattet mit neuentwickelter „Register-Cut“-Einrichtung, schneidet im Flexodruck produzierte Rollenware vor dem Anleger auf Bogenlänge. Anschließend werden die Bogen registergenau in die Rotationsstanze geführt. Videosysteme an Anleger und in der Auslage lassen ein exaktes Beobachten der Stanzbogen zu.

Die auf großen Flexodruckmaschinen bedruckten Rollen laufen über die Rolle-Bogen-Einrichtung ohne einen weiteren technologischen Zwischenschritt über die RDC.

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