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Kooperationen und die "vernetzte Druckerei" bestimmen Heidelbergs Drupa-Auftritt

Prinect-Workflow soll weitere Funktionalitäten erhalten
 
Heidelbergs Drupa-Auftritt

Die Heidelberger Druckmaschinen AG wird bei der Drupa 2016 wieder in Halle 1 zu finden sein – gemeinsam mit einer Reihe von Partnern.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG stellt ihren Auftritt bei der Drupa 2016 unter das Motto "Simply Smart". Im Mittelpunkt sollen unter anderem Lösungen für eine "integrierte und vernetzte Druckerei" sowie Serviceangebote stehen, welche die Verfügbarkeit und Produktivität der Maschinen verbessern. Heidelberg wird erneut in Halle 1 zu finden sein, sich die Fläche aber mit vielen Partnern – wie etwa Fujifilm und dem chinesischen Unternehmen Masterworks – teilen.

Dass der Maschinenhersteller seine traditionelle Jahresend-Pressekonferenz mit Prof. Dr. Walter Brenner (Universität St. Gallen) und dessen Vortrag "Willkommen in einer digitalisierten Welt" begann, zeigt die Richtung, die man bei Heidelberg einschlagen will: Durchgängiger Produktionsworkflow, Integration von Online-Shops und verschiedenen Druckverfahren (Offset, Digitaldruck) sowie Monitoring der Maschinendaten um ein Benchmarking zu ermöglichen – dies sind aktuelle und künftige Schwerpunkte im Heidelberg-Portfolio.

Bezüglich technischer Neuvorstellungen wird sich wohl das meiste Interesse bei der Drupa auf die angekündigte Inkjet-Druckmaschine im 3B-Format richten, die Heidelberg gemeinsam mit Fujifilm entwickelt. Sie soll mit der Drop-on-demand-Technology arbeiten und als "Digital Front End" an das "Prinect"-Workflow-System anzubinden sein.

Das Prinect-System selbst wird zur Drupa mit deutlich erweiterten Möglichkeiten präsentiert. Der Workflow für Sammelformen werde weiter automatisiert, kündigt Heidelberg an. Ein neuer "Speed Estimator" automatisiere die Kostenkalkulation im MIS. Außerdem soll eine automatisierte Designerstellung und exakte Kostenkalkulation im Verpackungsworkflow möglich sein. Eine automatische Papierdehnungskompensation soll den Plattenverbrauch und Rüstzeiten reduzieren helfen.

Neuigkeiten gibt es auch für den Prepress-Bereich: Heidelberg erhöht den Automatisierungsgrad seiner CtP-Systeme. Ein neuer Auto Pallet Loader für die Suprasetter 106 und 145/162/190 soll für Non-Stop-Betrieb in der Vorstufe sorgen. Erstanwender gibt es bereits – unter anderem die Druckerei Berger in Horn (Österreich).

Zu den Partnern beim Heidelberg-Drupa-Auftritt zählen Masterworks, Fujifilm, Polar, Steinemann, Stora Enso, Draabe und eine Reihe von Kreditinstituten bzw. Leasing-Spezialisten.

Eine besondere Rolle unter den Partnern nimmt bereits heute das chinesische Unternehmen Masterworks ein, mit dem Heidelberg im Sommer 2015 eine strategische Partnerschaft für Weiterverarbeitungstechnik im Verpackungsbereich eingegangen ist. Laut Dr. Frank Schaum, Leiter des Postpress-Bereichs von Heidelberg, wurden seither 33 Maschinen mit dem MK-Logo durch Heidelberg verkauft. Bei diesen Systemen, die aktuell Bogen-Stanzen, Inspektionssysteme, eine Heißfolienprägemaschine sowie Faltschachtelklebemaschinen umfassen, erfolgen Forschung, Entwicklung und der Maschinenbau durch die Chinesen. Heidelberg übernimmt Vertrieb, Service und gegebenfalls die Anpassung an die spezifischen Kundenanforderungen.

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