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Heidelberg bietet klimaneutral gestellte Weiterverarbeitungsmaschinen an

Kosten sollen bei etwa 0,1 Prozent des Kaufpreises liegen
 

Doris Wallner-Bösmüller bietet ihren Kunden die klimaneutrale Herstellung von Drucksachen an. Die Druckerei ist eine der ersten, die einen CO2-neutral gestellten Sammelhefter Stitchmaster ST 450 von Heidelberg gekauft hat. 

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) weitet ihr Umweltengagement aus. Kunden können ab sofort serienmäßig Weiterverarbeitungsmaschinen für den Werbedruck klimaneutral bestellen. 

Dazu zählen Falzmaschinen und Auslagen der Stahlfolder TH/KH-Familie in allen Arbeitsbreiten, sämtliche Sammelhefter Stitchmaster ST 100, ST 350, ST 450 und ST 500 sowie die komplette Eurobind-Klebebinderfamilie Eurobind 600, 1300 und Eurobind Pro.

Die Menge des durch Herstellung und Versand verursachten Treibhausgases wird maschinenspezifisch durch Heidelberg ermittelt, und für die entsprechende Kompensationsmenge wird ein CO2-Zertifikat erworben. Mit dem Betrag wird laut Heidelberg ein Klimaschutzprojekt im afrikanischen Togo unterstützt. Heidelberg bietet diese Leistung bereits seit über einem Jahr für alle seine Druckmaschinen an. Auch hier fließen die Kompensationen in Togo-Projekte.

Das jeweilige maschinenspezifische Zertifikat wird dem Kunden zusammen mit der Maschine geliefert. Es kann auch bei einem zukünftigen Weiterverkauf zusammen mit der Maschine genutzt werden. Heidelberg führt die Kosten für das Zertifikat an die TÜV-geprüfte Klimaschutzorganisation Nature Office ab, die damit Klimaschutzprojekte im afrikanischen Togo unterstützt. Dabei soll für die Menge des Treibhausgases CO2, die bei Herstellung und Versand der Maschine entstanden ist, eine entsprechende Anzahl Bäume in einem geschützten Aufforstungsgebiet gepflanzt werden, die über ihre Lebensdauer wiederum diese Menge CO2 in Form von Biomasse der Atmosphäre entziehen. 

Der Mehrpreis eines CO2-Zertifikats für eine Weiterverarbeitungsmaschine soll laut Heidelberg vergleichsweise gering sein, da nur etwa 0,1 Prozent des Kaufpreises auf den Wert des Klimazertifikates entfällt. Für eine Kombifalzmaschine im Format 70 x 100 fällt durchschnittlich eine Menge von zehn Tonnen CO2 an, was eine Kompensation in Höhe von 200 Euro bedeutet. In diesem Beispiel werden dann konkret 27 Bäume gepflanzt.

 
 
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