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Kummor GmbH erweitert Kapazitäten mit einer neuen HP Indigo WS6800

Eine zwei Jahre alte HP Indigo WS6400 wurde durch das größere Maschinenmodell ersetzt
 

Die neue HP WS6800 erweitert die Produktionskapazitäten bei Kummor Druck. Im Bild (v.l.n.r.): Thorsten Glaab (HP Account Manager), Sigurd Herrmann (Geschäftsführer Kummor Druck) und Markus Dohr (Digitaldruck Operator bei Kummor Druck).

Die Kummor GmbH aus dem fränkischen Kitzingen hat ihre vor zwei Jahren in Betrieb genommene HP Indigo WS4600 durch eine neue HP Indigo WS6800 ersetzt. Grund für die neuerliche Investition war die stetig gestiegene Auftragslage, wie die auf Etiketten und Verpackungen spezialisierte Druckerei erklärt. Mit der neuen Rollen-Digitaldruckmaschine könne das Unternehmen nun auf eine höhere Produktionskapazität zurückgreifen.

Kummor Druck ist eine Rollenetiketten-Druckerei, die vor allem für den Weinsektor produziert. Dabei setzt das Unternehmen unter anderem den digitalen Offsetdruck, die Druckveredelung, Detailveredelung mit Microembossing, die Reliefschnittprägung sowie die 3D-Lackierung ein. In den letzten Jahren sei der Kundenstamm stetig und das Auftragsvolumen deutlich gestiegen, wie Sigurd Herrmann, Geschäftsführer der Kummor GmbH, erklärt. Dieses Wachstum sei nicht zuletzt durch den Einsatz der HP Indigo WS4600 ermöglicht worden, doch nun habe die die Kapazität nicht mehr ausgereicht. "Daher kommt jetzt die große Schwester zum Einsatz“, so Hermann.

Neben der Qualität des Drucksystems sei auch die Flexibilität der WS6800 eine wichtige Rolle bei der Investitionsentscheidung gespielt. So lassen sich nur nicht Etiketten bedrucken, sondern auch Verpackungen, Folien und weitere Substrate mit einer Stärke zwischen 12 und 450 Mikron. Dabei erreicht die HP Indigo WS6800, die mit bis zu sieben Farben betrieben werden kann, laut Hersteller eine Leistung von 30 m/min im Vierfarbmodus, 40 m/min im Enhanced Productivity Mode (EPM) oder bis zu 60 m/min im Monochrom oder Zwei-Farb-Modus.

Während der Produktion soll ein Inline-Spektralfotometer die Farbkalibrierung und die Anpassung von Farbeinstellungen vereinfachen. So werde die Erstellung von Farbprofilen und der Abgleich mit Pantone-Farben effizienter und eine hohe Farbkonsistenz erzeugt. Die kurzen Durchlaufzeiten, die Möglichkeit zum Druck variabler Daten, die kostengünstige Kleinauflagenproduktion und der digitale Workflow der Maschine sollen zudem die Druckkosten senken.

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